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Tappen Sie nicht in die SMS-Facebook-Falle!

07.12.12 14:24

Geben Sie Daten wie Ihre Handy-Nummer nicht leichtfertig preis!

Es gibt bundesweit schon hunderte Fälle: Facebook-User werden übel abgezockt und um hunderte Euro gebracht. Und das sogar von den eigenen Facebook-Freunden. So scheint es zumindest zunächst. Was dahinter steckt und wie Sie sich vor der neuesten Betrugsmasche schützen können.

Der SMS-Betrug funktioniert folgendermaßen: Ein alter Facebook-Freund meldet sich via Facebook bei Ihnen und fragt nach Ihrer aktuellen Handynummer. Und im Handumdrehen sind Sie Ihr Geld los. Die meisten erkennen die Falle erst, wenn Sie schon drin stecken. Auch der 19-jährige Emre ist jetzt um eine Erfahrung reicher - leider aber auch um über hundert Euro ärmer. Und das alles, weil er einem Facebook-Freund, den er wirklich kennt, seine Handynummer gegeben hat. „Mit dem hatte ich in letzter Zeit weniger zu tun gehabt und der hat mich nach meiner Nummer gefragt. Da habe ich meine Nummer rausgegeben. Ein oder zwei Minuten später habe ich dann mehrere SMS bekommen“, erzählt das Betrugsopfer.

In einigen Kurznachrichten standen vierstellige Pin-Codes. Diese sollte Emre per SMS an den Freund schicken. Obwohl in jeder einzelnen SMS stand, dass dieser Dienst 30 Euro kostet, hat der Schüler die vier SMS abgeschickt. Sein „Freund“ hatte ihm vorher versichert, dass er die Zahlung übernehmen werde. Doch als Emre den Freund wenig später über Facebook zur Rede stellen will, hat der ihn geblockt.

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Ein gesundes Misstrauen kann vor Betrug schützen

Aber warum zocken einen Menschen ab, die man aus dem echten Leben kennt? Das machen sie gar nicht, sagen Internet-Experten. Laut Rainer Lechtenböhmer vom Internetkommissariat Südosthessen, werden Facebook-Accounts kopiert oder manipuliert. „Mit diesen geklonten Profilen wird dann über die Freundesliste Kontakt aufgenommen“, sagt Leuchtenböhmer. Es sind also gar nicht die echten Freunde, die einen anschreiben, sondern Leute, die sich dieselben Namen geben. Deshalb sind schon hunderte Menschen bundesweit drauf reingefallen.

Jeder, der dubiose Nachrichten von angeblichen Freunden bekommt, sollte misstrauisch sein. Im Zweifel ist es angebracht, den vermeintlichen Freund kurz telefonisch zu kontaktieren. „Da würde ich immer zum Telefonhörer greifen und fragen, ob alles in Ordnung ist“, rät RTL-Online-Expertin Sabine Krimpmann. So würde man auch direkt erfahren, ob der Freund auch der tatsächliche Absender der Facebook-Nachricht ist.

Bislang sind überwiegend türkische Mitbürger von der Masche betroffen. Schüler Emre muss mehr als 100 Euro zahlen - weil er auf einen falschen Freund hereingefallen ist. Auch wenn es ärgerlich ist – ein zweites Mal wird ihm das sicher nicht passieren.

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