Studie: Demenz durch Übergewicht
24.08.12
US-Forscher fanden heraus, dass Fettleibigkeit das Risiko an Demenz zu erkranken erhöht.Das Gehirn leidet unter Fettleibigkeit
Wissenschaftliche Studien zeigen: Wenn Sie Übergewicht haben, ist Ihr Risiko an Demenz zu erkranken höher als bei Normalgewichtigen.
Die Ursachen für den Zusammenhang von Demenz und Übergewicht sind den Forschern noch unklar. Es gibt jedoch zwei Theorien, weshalb sich Fettleibigkeit negativ auf das Gehirn auswirkt. Zum einen gibt es die Vermutung, dass sich Fett in den Gefäßen des Gehirns ablagert und sie verengt. Zum anderen ist es denkbar, dass das Fettgewebe Hormone aussendet, die das Gehirn beeinträchtigen.
Die bisherige Annahme, dass nur Begleitkrankheiten bei Übergewichtigen (wie Bluthochdruck und Diabetes) Demenz begünstigen, widerlegten die US-Wissenschaftler in ihrer langjährigen Studie mit rund 6.400 Personen.
Die Ursachen für den Zusammenhang von Demenz und Übergewicht sind den Forschern noch unklar. Es gibt jedoch zwei Theorien, weshalb sich Fettleibigkeit negativ auf das Gehirn auswirkt. Zum einen gibt es die Vermutung, dass sich Fett in den Gefäßen des Gehirns ablagert und sie verengt. Zum anderen ist es denkbar, dass das Fettgewebe Hormone aussendet, die das Gehirn beeinträchtigen.
Die bisherige Annahme, dass nur Begleitkrankheiten bei Übergewichtigen (wie Bluthochdruck und Diabetes) Demenz begünstigen, widerlegten die US-Wissenschaftler in ihrer langjährigen Studie mit rund 6.400 Personen.
Nicht immer ist Diabetes bei Übergewichtigen an Demenz schuld
Es stellte sich heraus, dass dicke Menschen, die ansonsten gesund sind, anfälliger für kognitive Störungen waren als solche mit einem normalen Body-Mass-Index (BMI). Bei den kognitiven Tests verschlechterten sich die Leistungen der adipösen Teilnehmer innerhalb von zehn Jahren schneller als die von Normalgewichtigen.Günther Deuschl, Leiter der Klinik für Neurologie an der Uniklinik Kiel, rät jedem, der geistig und körperlich gesund bleiben will, sein Normalgewicht anzustreben und sich regelmäßig sportlich zu betätigen. Auch ein aktives geistiges und soziales Leben seien beste Vorsorgemaßnahme gegen die drohende Demenz.













