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So senken Sie die Zahnarzt-Kosten erfolgreich

10.12.11 08:47
Vorbeugen ist billiger als bohren!
Foto: dpa bildfunk

Vorbeugen ist billiger als bohren!

Zahnarzt ist teuer, zumindest, wenn Zahnersatz ansteht. Die Kassen zahlen grundsätzlich nur die Hälfte der sogenannten Regelversorgung, und die ist regelmäßig die unterste Kante des Wünschenswerten. Viel Geld spart also jeder, der seine Zähne pflegt. Zahnarzt-Rat: „Sie brauchen nur die Zähne zu putzen, die Sie behalten wollen!“

Neben der Zahnbürste gehört auch der regelmäßige Gang zum Zahnarzt zur Vorsorge dazu. Der Zahnarzt kann größere Schäden im Ansatz stoppen und außerdem macht er einen Stempel in den Zahn-Pass, der den Kassenanteil nach fünf Jahren auf 60 und nach zehn Jahren auf 65 Prozent steigert.

Wenn es aber trotz aller Pflege nicht mehr mit einer (empfehlenswerten) Zahnreinigung getan ist, dann drohen Kosten. Beispiel: Bei einer Keramik-Brücke (keine Regelversorgung, sieht aber gut aus) für 1.000 Euro zahlt die Kasse 292 Euro (50 Prozent) beziehungsweise 379 Euro (65 Prozent nach zehn Jahren regelmäßiger Kontrolle): Unterschied 87 Euro. Das ist doch schon mal ein Anfang!

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Versicherung? Die hilft nur wenig!

Hilft eine besondere Zahnersatz-Versicherung? Wer ein bisschen rechnet, findet schnell heraus, dass eine solche Versicherung wenig bringt: Je nach Leistungsumfang, Geschlecht und Alter kostet sie zwischen 10 und 40 Euro im Monat. Das macht im Jahr bereits 120 bis 480 Euro. Wer dieses Geld zinsgünstig anlegt, kann den Zahnarzt oft einfach selbst bezahlen.

Hinzu kommt, dass viele Versicherungen Kunden, denen mehr als drei Zähne fehlen, gar nicht annehmen. Manche Versicherungen haben auch ein Leistungs-Limit oder schließen teure Behandlungen aus. Andere staffeln die Prämien, die anfangs niedrig sind, dann aber richtig teuer werden.

Sparpotenzial bietet nur die Bereitschaft, den Arzt zu wechseln. Auf Portalen wie zahngebot.de oder 2te-zahnarztmeinung lassen sich Preise unverbindlich vergleichen. Es lohnt sich aber, ein wenig zu recherchieren, wie gut die Erfahrungen sind, die andere mit den Schnäppchen-Ärzten gemacht haben. Nicht jeder, der einen weißen Kittel trägt, ist auch ein guter Zahnverarzter.

Letzte, aber immer häufiger gewählte Sparoption: Behandlung im Ausland. Ungarn, Polen oder Kroatien bieten 30 bis 50 Prozent Discount. Auch Thailand ist beliebt und bei größeren Aktionen wie mehreren Implantaten auch durchaus lohnend – trotz Flug- und Hotelkosten. Vor einer Auslandsbehandlung – zu der auch die Kasse ihren Anteil gibt – sollten Sie sich mal bei ihrer Krankenkasse nach den Erfahrungen mit Ärzten und Kliniken dort erkundigen. Die Sachbearbeiter dort kennen sich meist recht gut aus.