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So finden Sie die beste Bettdecke für Ihre Ansprüche

11.01.13 12:44
BettdeckeDie richtige Bettdecke zu finden ist nicht so leicht. Die Auswahl ist gewaltig, die Preisspanne auch.

Schaf, Kamel, Feder oder Synthetik? Alles ist möglich

Besonders im Winter ist eine gute Bettdecke sozusagen heilig. Wenn es draußen stürmt, schneit und friert, ist das Bett 'the place to be'. Aber nur mit der richtigen Bettdecke. Und die zu finden, ist gar nicht so einfach. Schließlich soll der Schlaf erholsam sein, man sollte unter der Decke weder frieren noch schwitzen.

Dafür muss die Decke ganze Arbeit leisten, denn der Mensch gibt bis zu einem halben Liter Flüssigkeit in der Nacht ab und die gelangt zum Großteil in die Decke. Dabei darf sie nicht feucht werden, soll wärmen und sich gut anfühlen.

Die gängigste Füllung besteht aus Federn und Daunen. Wer zu Gänsedaunen greift, muss ordentlich das Portemonnaie zücken. Gänsedaune ist gut und teuer. Sie wärmt sehr gut und transportiert die Feuchtigkeit super ab. Wer nachts viel schwitzt, sollte eine Daunendecke haben. Aber es ist auch ein Luxusprodukt. Wer es etwas billiger möchte und dennoch guten Schlafkomfort sucht, für den ist die Entenfeder eine Alternative. Keine schlechte Idee ist eine Mischung aus Entenfedern und Gänsedaunen. Stiftung Warentest ist der Meinung, dass Gänsedaune die beste ist. Allerdings sind auch locker 200 Euro für eine Decke fällig.

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Vielschwitzer sollten zur Daunendecke greifen

Doch nicht nur Federvieh gibt uns kuscheliges Material, auch einige Paarhufer wie das Kamel oder das Schaf liefern Wolle, in der es sich ganz gut schlafen lässt. Bei der Schafschurwolle gilt es in erster Linie zu beachten, dass es sich nicht so gut kuscheln lässt, weil die Wolle doch eher kratzig ist. Dafür hat Schurwolle einen hohen Selbstreinigungseffekt und wird nicht so schnell klamm. Eine Überlegung wert also, obwohl sie den Nachteil hat, dass man sie nur schlecht waschen kann.

Ähnlich verhält es sich mit Kamel und Ziege. Das Füllmaterial ist toll und anschmiegsam, lässt sich aber schlecht reinigen und ist in der Anschaffung teuer, allen voran natürlich Kaschmir. Bei Wolle gilt eben auch: Je leichter, desto teurer.

Bleiben zum Schluss die synthetischen Fasern, die in den letzten Jahren immer besser geworden sind. Sie sind leicht, lassen sich waschen und überzeugen bei der Wärmeleistung. Und bezahlbar sind sie außerdem.

Als weitere Füllung gibt es noch sogenannte Bio-Fills, Fasern, die ähnlich wie Viscose aus nachwachsenden Rohstoffen und Stärke produziert werden. Also eine Art 'Bio-Synthetik’.

Bei der Größe der Decke sollte man nicht sparen. Fast alle Hersteller bieten ihre Decken auch in der Größe 155 mal 220 Zentimeter an. Das kuschelt sich schon ganz anders und kostet nur wenig mehr als die Standardgröße. Wenn Pärchen es mit einer gemeinsamen Decke versuchen wollen, ist das Maß aller Dinge 200 mal 220 Zentimeter. Dann haben Sie fast viereinhalb Quadratmeter Decke zur Verfügung.

Und noch etwas: Hygiene im Bett ist wichtig, weil sich im Bett nicht nur Menschen tummeln, sondern auch Milben. Es kommt darauf an, sie nicht die Oberhand gewinnen zu lassen. Allergische Reaktionen (Haussstaub-Allergie) sind sonst möglich. Deshalb ist es wichtig, die Decke und das Bett regelmäßig zu lüften und auszuschütteln. Milben mögen es nämlich – ähnlich wie wir – kuschelig warm. Durch das Lüften werden sie in Schach gehalten. Leichte Waschbarkeit ist deshalb aus Hygienegründen sicher ein Argument bei der Bettdeckenauswahl. Stiftung Warentest rät, die Bettdecke alle acht bis zehn Jahre auszutauschen.

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