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Sicher surfen mit WLAN

26.01.12

Foto: iStockphoto

"Wenn Sie Ihr Netzwerk nicht schützen, ist das so, als wenn Sie Ihren Wagen nicht abschließen und das Fenster auflassen“, warnt Ingo Stürmer vom Verein "Deutschland sicher im Netz.“

WLAN-Router mit Passwort schützen

Viele Hersteller liefern ihre Router, die Boxen für den Internet-Zugang, mit immer den gleichen Benutzernamen und Passwort aus. Wer die kennt, kann leicht auf Ihren Router zugreifen. Legen sie sich daher ein eigenes Passwort zu. Über den Installationsassistenten in der mitgelieferten Routersoftware können Sie das beispielsweise ganz einfach neu eingeben.

Aber Vorsicht bei der Auswahl. Ein zu kurzes oder leichtes Kennwort wie "Haustiername" oder "Geburtstag" knacken Hacker in Sekunden.
Damit das Passwort sicher ist, sollte das es mindestens acht Zeichen lang sein und aus einer Kombination von Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen.

Danach sollten Sie im Menü noch festlegen, dass neue Einstellungen am Router nur über eine Kabelverbindung geändert werden können, nicht über das Funknetzwerk. Selbst wenn jemand Ihr Passwort kennt, müsste er dann schon in ihre Wohnung eindringen, um ihre Routereinstellungen zu verändern. Dieses Passwort notieren Sie am besten auf den Unterlagen zum Router und heften es an einer sicheren Stelle ab. Sie werden es nur in seltenen Fällen brauchen.

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Internet-Passwort festlegen

Legen sie jetzt noch ein zweites Passwort fest, um den Zugang zum WLAN–Netzwerk zu verschlüsseln. Dann können sich nur noch Personen ins Internet einwählen, die den Zugangscode kennen.

Verschlüsselung wählen

Aktivieren sie dann über das Router-Menü eine Verschlüsselungsmethode (möglichst WPA- oder WPA2) damit niemand ihre Daten ausspähen kann. Alte Router kennen oft nur den WEP-Schutz. Der ist nicht so sicher, aber besser als gar keine Verschlüsselung.

Folgen Sie zum Verschlüsseln den Anweisungen auf der mitgelieferten Software Ihres Routers oder Internetanbieters.

Fast fertig!

Außerdem können sie festlegen, dass nur bestimmte Rechner Zugang zu ihrem Netzwerk haben. Dabei hilft ihnen ein sogenannter Mac-Filter. Die Netzwerkkarte eines Computers hat eine weltweit einmalige Nummer, die MAC-Adresse.

Um herauszufinden, welche MAC-Adresse der Rechner hat, öffnet man im Startmenü von Windows das Programm "Ausführen" und gibt "cmd" ein. Dann öffnet sich ein Fenster, in das der Nutzer "ipconfig/all" eingibt und die Enter-Taste drückt. Die MAC-Adresse steht hinter "Physikalische Adresse".

Speichern Sie im Router-Menü die MAC-Adressen der Rechner, die das WLAN benutzen dürfen. Alle anderen Computer können sich dann nicht mehr einwählen.

Einfach und wirkungsvoll: Schränken Sie die Reichweite Ihres Netzwerkes ein. Router können ihre Signale leicht über mehrere Etagen bis in die Nachbarwohnungen senden. Stellen sie die Sendeleistung so schwach ein, dass Sie nur in Ihren eigenen vier Wänden Empfang haben. Und wenn Sie das Funknetzwerk gerade nicht brauchen, schalten Sie es ab. Ein nicht sendendes WLAN ist immer noch das sicherste Funknetzwerk.

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