Rauchmelder - kleine Geräte mit lebensrettender Aufgabe
02.01.13
Rauchmelder - kleine Helfer, die Leben retten.Foto: dpa bildfunk
Kleine Helfer, die Leben retten
Jahr für Jahr rettet ein kleines Gerät tausenden Menschen das Leben: der Rauchmelder.
Doch es könnten mehr sein, denn in viele Haushalte hat es der Rauchmelder noch nicht als Sicherheitshelfer geschafft. Dabei gibt es täglich unzählige Brände in der ganzen Republik, ob Fettbrand auf dem Herd, ein Kellerbrand durch einen unbemerkten Kurzschluss oder eine vergessene Kerze in der Wohnung. Fakt ist: Rauchmelder können Leben retten.
Doch es könnten mehr sein, denn in viele Haushalte hat es der Rauchmelder noch nicht als Sicherheitshelfer geschafft. Dabei gibt es täglich unzählige Brände in der ganzen Republik, ob Fettbrand auf dem Herd, ein Kellerbrand durch einen unbemerkten Kurzschluss oder eine vergessene Kerze in der Wohnung. Fakt ist: Rauchmelder können Leben retten.
Was Sie wissen sollten
Es sind in den seltensten Fällen die Flammen selbst, die zum Tode führen, sondern die giftigen Gase, die bei einem Brand entstehen. Gerade nachts kann das den Hausbewohnern zum Verhängnis werden. Viele Menschen ersticken bei einem Brand. Denn wenn der Mensch schläft, riecht er nicht - hören kann er hingegen schon.Bereits elf Bundesländer gehen als gutes Vorbild voran: Dort sind Rauchmelder in Privathaushalten Pflicht. Jetzt soll auch in den übrigen Bundesländern durch eine gesetzliche Regelung mehr für die Sicherheit im Privathaushalt getan werden. Trotz langjähriger Kampagnen zur Aufklärung fehlen in den meisten deutschen Haushalten noch immer Rauch- und Brandmeldegeräte.
Wo soll die Regelung gelten?
Eine solche Regelung soll generell für Wohnungen und Häuser gelten. Für Neubauten soll es außerdem eine Einbaupflicht geben. Zwar gilt das noch nicht einheitlich für alle Bundesländer doch sollten Sie aus eigenem Interesse auch in Ihrer Wohnung Rauchmelder installieren.
Wie viele Rauchmelder müssen es in der Wohnung sein?
Sinnvoll ist eine Verteilung auf alle Schlafzimmer und Kinderzimmer, zudem sollte der Flur an die angrenzenden Zimmer mit einem Rauchmelder versehen sein. Hierbei müssen Sie unbedingt auch auf die gesetzlichen Mindestanforderungen Ihres Bundeslandes achten. Aber auch in Räumen, in denen viele Elektrogeräte oder aber brennbare Möbel stehen, lohnt sich die Montage eines Rauchmelders.
In der Küche sowie in Bad oder Werkstatt sollte hingegen auf einen Rauchmelder verzichtet werden, da hier Staub oder Wasserdampf den Alarm auslösen können.
Wie wird ein Rauchmelder optimal eingebaut?
Der Rauchmelder gehört an die Zimmerdecke, denn der Rauch steigt nach oben. Mit Dübeln und ein, zwei Schrauben kann er dort auch ohne handwerkliches Können montiert werden.
Am besten wird der Rauchmelder in der Raummitte angebracht mit einem guten halben Meter Abstand zu den Wänden.
Auch bei Dachschrägen muss der Rauchmelder waagerecht aufgehängt werden. Hier darauf achten das Gerät nicht in die Dachspitze zu hängen sondern mindestens dreißig Zentimeter tiefer.
In einem Raum, in dem es normalerweise eine starke Rauch- oder Dampfentwicklung gibt, nicht montieren.
Wer ist für den Rauchmelder verantwortlich?
Aus eigenem Interesse sollten Sie sich selbst um den Einbau und die Wartung des Rauchmelders kümmern. Jedoch gelten auch hier in jedem Bundesland andere Regelungen.
Wie teuer muss ein guter Rauchmelder sein?
Hier macht sparen nur wenig Sinn:
Achten sie beim Kauf eines Rauchmelders vor allem auf die Qualität des Gerätes. In Europa dürfen nur Geräte mit dem CE-Zeichen und der Prüfnummer „EN 14604“ verkauft werden. Zudem gibt es das Q-Gütesiegel in Verbindung mit dem Prüfzeichen von VdS Schadensverhütung oder dem KRIWAN Testzentrum als unabhängige Qualitätszeichen für hochwertige Rauchmelder.
Im Elektrofachhandel, bei Brandschutz- und Sicherheitsfirmen können Sie Rauchmelder in hoher Qualität kaufen und erhalten zudem eine gute Beratung für die richtige Anwendung eines Rauchmelders.














