Raub am Geldautomaten: Polizei warnt vor Kinderbanden
17.09.12
Immer öfter werden Bankkunden Opfer von Kinderbanden, die sie am Geldautomaten ablenken und dann ausrauben.Polizei machtlos: Täter müssen freigelassen werden
Wer am Automaten Geld abhebt, achtet mittlerweile auf Manipulationen am Gerät oder andere Personen, die versuchen, die Geheimzahl zu erspähen – doch dass von ein paar Kindern eine Gefahr ausgeht, damit rechnen wohl die wenigsten. Die Polizei warnt jetzt vor immer mehr Kinderbanden, die Bankkunden auflauern, sie ablenken und dann ausrauben. Das Problem der Polizei: Selbst wenn sie die jungen Täter schnappt, muss sie die wieder laufen lassen.
Auf einem von der Polizei veröffentlichten Überwachungsvideo sieht man den Ablauf eines solchen Überfalls. Sobald der Bankkunde am Automaten die PIN-Nummer eingegeben hat, umzingeln die Kinder ihr Opfer. Sie lenken es mit einer Unterschriftenliste ab, erhöhen dann hinter dem Rücken den Abhebebetrag und flüchten mit dem Geld.
Allein in Mönchengladbach waren es dieses Jahr bereits 13 Überfälle. Obwohl die Polizei einige Täter gefasst hat, laufen diese bereits wieder frei herum. "Die Kinder kommen aus Rumänien, werden da von organisierten Banden angeworben, hier nach Deutschland gebracht und treten hier dann in Kleingruppen auf", erklärt Guido Rosskamp von der Mönchengladbacher Polizei. "Festhalten können wir sie aus dem Grund nicht, da sie noch nicht strafmündig sind, sprich unter 14 Jahren." Die Polizei darf die Kinder deshalb nur in Jugendheime geben. Doch von dort flüchten sie sofort wieder.
Auf einem von der Polizei veröffentlichten Überwachungsvideo sieht man den Ablauf eines solchen Überfalls. Sobald der Bankkunde am Automaten die PIN-Nummer eingegeben hat, umzingeln die Kinder ihr Opfer. Sie lenken es mit einer Unterschriftenliste ab, erhöhen dann hinter dem Rücken den Abhebebetrag und flüchten mit dem Geld.
Allein in Mönchengladbach waren es dieses Jahr bereits 13 Überfälle. Obwohl die Polizei einige Täter gefasst hat, laufen diese bereits wieder frei herum. "Die Kinder kommen aus Rumänien, werden da von organisierten Banden angeworben, hier nach Deutschland gebracht und treten hier dann in Kleingruppen auf", erklärt Guido Rosskamp von der Mönchengladbacher Polizei. "Festhalten können wir sie aus dem Grund nicht, da sie noch nicht strafmündig sind, sprich unter 14 Jahren." Die Polizei darf die Kinder deshalb nur in Jugendheime geben. Doch von dort flüchten sie sofort wieder.
Bankkunden sollten wachsam sein
Die Postbank hat durch solche Überfälle in diesem Jahr einen Schaden von über 50.000 Euro zu beklagen. Manche Banken reagieren mittlerweile mit erhöhtem Sicherheitspersonal an den Geldautomaten.Die Polizei appelliert an die Bankkunden, wachsam zu sein. "Bereits beim Betreten der Bank sollte man aufpassen ob sich da Kinder herumtreiben in kleinen Gruppen, die Zettel oder Mappen in der Hand halten", so Rosskamp. "Sollte so etwas auffallen, bitte sofort in der Bank Bescheid sagen, dass sie die Polizei verständigen sollen."













