Pakistani twitterte Bin Ladens Tötung - ohne es zu wissen
02.05.11
IT-Spezialist Sohaib Athar twitterte ohne es zu wissen die US-Kommado-Aktion gegen den Al-Kaida-Chef Osama bin Laden live mit.Foto: Reuters
Eine Meldung geht um die Welt
So schnell der Zugriff auf Osama bin Laden auch stattfand: Fast erstaunlicher und spektakulärer als das Ende der jahrelangen Jagd auf den Terroristen, ist das Tempo mit dem die Nachricht über die Aktion um die Welt ging, zumindest für diejenigen, die dem IT-Spezialist Sohaib Athar aus Abbottabad in Pakistan auf Twitter folgen. Seine 'Follower' erlebten die US-Kommado-Aktion gegen den Al-Kaida-Chef live mit.
Ein lauter Knall lässt die Fenster zittern. "Ich hoffe, das bedeutet nichts wirklich Schlimmes." twittert Athar gegen ein Uhr Ortszeit in der Nacht. Später dämmert ihm: "Oha, ich bin also der Typ, der den Osama-Einsatz gebloggt hat, ohne es zu wissen." In den Zeiten von Twitter & Co bleibt selbst ein streng geheimer Spezialeinsatz des US-Militärs nicht lange geheim, sondern wird ganz schnell öffentlich - sieben Stunden vor der offiziellen Bekanntgabe durch US-Präsident Barack Obama.
Zuerst hört Athar einen Hubschrauber, dann folgt ein "großer Knall eines zerborstenen Fensters." Bald dämmert ihm und seinen Lesern schließlich: Sie waren Zeugen des letzten Aktes der seit fast zehn Jahren andauernden US-Jagd auf Osama bin Laden. Stunden nach dem ersten Tweet Athars teilte Präsident Obama den Tod des Al-Kaida-Chefs offiziell mit.
"Ich denke, der Hubschrauberabsturz in Abbottabad und die Ansprache von Präsident Obama aus gegebenem Anlass stehen im Zusammenhang", kommentiert ein Leser des Blogs.
In den USA kam der erste Hinweis auf die Ergreifung bin Ladens ebenfalls über Twitter. Keith Urbahn, ein Vertrauter des ehemaligen US-Verteidigungsministers Donald Rumsfeld, posaunt eine Stunde vor der offiziellen Nachricht über den Dienst aus: "Mir wurde von einer verlässlichen Person gesagt, dass Osama bin Laden getötet wurde. Heiße Sache."
Ein lauter Knall lässt die Fenster zittern. "Ich hoffe, das bedeutet nichts wirklich Schlimmes." twittert Athar gegen ein Uhr Ortszeit in der Nacht. Später dämmert ihm: "Oha, ich bin also der Typ, der den Osama-Einsatz gebloggt hat, ohne es zu wissen." In den Zeiten von Twitter & Co bleibt selbst ein streng geheimer Spezialeinsatz des US-Militärs nicht lange geheim, sondern wird ganz schnell öffentlich - sieben Stunden vor der offiziellen Bekanntgabe durch US-Präsident Barack Obama.
Zuerst hört Athar einen Hubschrauber, dann folgt ein "großer Knall eines zerborstenen Fensters." Bald dämmert ihm und seinen Lesern schließlich: Sie waren Zeugen des letzten Aktes der seit fast zehn Jahren andauernden US-Jagd auf Osama bin Laden. Stunden nach dem ersten Tweet Athars teilte Präsident Obama den Tod des Al-Kaida-Chefs offiziell mit.
"Ich denke, der Hubschrauberabsturz in Abbottabad und die Ansprache von Präsident Obama aus gegebenem Anlass stehen im Zusammenhang", kommentiert ein Leser des Blogs.
In den USA kam der erste Hinweis auf die Ergreifung bin Ladens ebenfalls über Twitter. Keith Urbahn, ein Vertrauter des ehemaligen US-Verteidigungsministers Donald Rumsfeld, posaunt eine Stunde vor der offiziellen Nachricht über den Dienst aus: "Mir wurde von einer verlässlichen Person gesagt, dass Osama bin Laden getötet wurde. Heiße Sache."












