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Optisches WLAN: Internetverbindung durch LED-Lampen

15.08.12
Optisches WLAN: Internetverbindung durch LED-LampenSchneller und sicherer: Das WLAN-Signal der Zukunft wird wohl mit Licht übertragen.

Kein Traum mehr: Datenübertragung mit Lichtgeschwindigkeit

Licht an - und schon steht die WLAN-Verbindung. Noch ist das eine Vision. Forscher des Fraunhofer-Instituts in Berlin arbeiten aber daran, dass das Internet möglichst bald aus LED-Lampen kommt. Sie wollen Daten nicht per Funk, sondern mit Licht übertragen. Der Name des Zukunftstrends: 'Optisches WLAN'.

Schon sehr bald könnte das Internet aus der Deckenlampe kommen. Durch blitzschnelles Ein-und Ausschalten des LED werden mit Lichtgeschwindigkeit Information verschickt. Eine Photodiode am Laptop setzt die Signale in elektrische Impulse um - die Sprache des Computers. "Die Daten sind überall dort zu empfangen, wo der Lichtkegel ist. Wenn ich den Empfänger abdecke, zum Beispiel mit einem Papier, wird die Verbindung unterbrochen", sagt Projektleiter Klaus-Dieter Langer. Fällt das Licht wieder auf das Gerät, baut sich die Verbindung automatisch auf.

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Die neue Technik soll das herkömmliche WLAN nicht ersetzen, aber ergänzen. Und zwar überall dort, wo Funkstörungen gefürchtet sind: Etwa im Flugzeug, wo das Internetsurfen bislang verboten ist. Optisches WLAN könnte aber auch eine Hilfe für Ärzte im OP sein. Das optische WLAN macht das Internet offenbar auch sicherer, weil das Licht-Web für Hacker schwieriger zu entern ist. Sicherheit, Vertraulichkeit und störfeste Kommunikation - das ist auch für das Finanzwesen interessant.

"Ich könnte mir vorstellen, dass das in fünf Jahren Mainstream sein könnte", sagt Markus Bauer von der Firma Axiomtek in Langenfeld. Die Tüftler aus Hessen haben schon 2011 ein erstes Gerät für den Markt entwickelt. Schöne Zeiten werden das, wenn das Internet aus der Deckenlampe kommt.

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