Online-Banking: So schützen Sie Ihr Geld!
24.04.12

Betrugs-Attacken auf Online-Konten nehmen zu!
Jeder Dritte erledigt seine Bankgeschäfte schon per Online-Banking. Das ist praktisch und unkompliziert, aber auch mit Gefahren verbunden. Das Bundeskriminalamt warnt regelmäßig vor einer Zunahme der Betrugsfälle. So schützen Sie sich - und Ihr Geld!
Die Internetnutzer, die Ihre Bankgeschäfte noch immer persönlich in der Bankfiliale erledigen, geben meist die Angst vor Datenmissbrauch als Grund dafür an. Und das mulmige Gefühl scheint berechtigt. Denn im Netz lauern viele Fallen.
Das Problem: Die Maschen der Betrüger werden immer raffinierter. Viele Programme fangen die Daten der Bankkunden bereits beim Aufrufen der Bankadresse im Internet ab. Dazu nutzen die Online-Gauner versteckte Computer-Viren. Diese Trojaner installieren sich unbemerkt auf dem eigenen Computer und spionieren alle Aktionen des Nutzers aus. Dabei kopieren sie auch die Passwörter.
Bei diesem sogenannten 'Phishing' werden die Bankkunden mit einem fingierten Link auf eine gefälschte Webseite gelenkt, die der Seite der eigenen Bank verblüffend ähnlich sieht. Wenn Sie dann die eigenen Kontodaten sowie PIN und TAN eingeben, können die Betrüger das Konto ohne Probleme plündern. Dabei beträgt der durchschnittliche Schaden pro Fall laut BKA 4.000 Euro.
Die Internetnutzer, die Ihre Bankgeschäfte noch immer persönlich in der Bankfiliale erledigen, geben meist die Angst vor Datenmissbrauch als Grund dafür an. Und das mulmige Gefühl scheint berechtigt. Denn im Netz lauern viele Fallen.
Das Problem: Die Maschen der Betrüger werden immer raffinierter. Viele Programme fangen die Daten der Bankkunden bereits beim Aufrufen der Bankadresse im Internet ab. Dazu nutzen die Online-Gauner versteckte Computer-Viren. Diese Trojaner installieren sich unbemerkt auf dem eigenen Computer und spionieren alle Aktionen des Nutzers aus. Dabei kopieren sie auch die Passwörter.
Bei diesem sogenannten 'Phishing' werden die Bankkunden mit einem fingierten Link auf eine gefälschte Webseite gelenkt, die der Seite der eigenen Bank verblüffend ähnlich sieht. Wenn Sie dann die eigenen Kontodaten sowie PIN und TAN eingeben, können die Betrüger das Konto ohne Probleme plündern. Dabei beträgt der durchschnittliche Schaden pro Fall laut BKA 4.000 Euro.
So schützen Sie Ihr Geld!
Daher empfehlen die Experten den Online-Nutzern, neue Viren-Programme zu installieren und diese regelmäßig zu aktualisieren. Laut BKA surft nämlich jeder Fünfte ohne Virenschutz im Netz. Und ein Drittel aller PCs mit Internet-Zugang ist nicht durch eine Firewall geschützt.PC: Ihren eigenen Computer sollten Sie also auf alle Fälle mit einem Anti-Viren-Programm und einer 'Firewall' schützen. Solche erhalten Sie beispielsweise kostenlos bei www.computerbild.de. Außerdem sollten Kunden ihre Kontobewegungen regelmäßig prüfen, um einen Betrug schnell zu entdecken und die Bank zu informieren.
Online-Banking: Nutzen Sie Sicherungscodes wie iTAN oder TAN. Fragen Sie Ihre Bank nach besonders sicheren Codes. Dazu zählen mTAN, HBCI und Chip-TAN. Bewahren Sie alle PINs und TANs sicher auf und notieren Sie sich Passwörter nach Möglichkeit nicht. Vorsicht ist auf jeden Fall angebracht, denn Bankkunden, die auf gefälschten Webseiten ihre Trankaktionsnummern angeben, müssen für den Schaden durch betrügerische Überweisungen in der Regel selbst aufkommen. Das folgt aus einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Az.: XI ZR 96/11). Kunden können sich auch eine TAN per SMS schicken lassen. Dazu hinterlegt man einmalig die Handynummer bei der Bank und bekommt automatisch eine mobile TAN (mTAN) geschickt, um eine Transaktion zu bestätigen. Die haben meist nur eine begrenzte Gültigkeit, um in falschen Händen nicht missbraucht werden zu können.
Shopping im Internet: Kaufen Sie nur über sichere Seiten ein. Generell sollte jeder Online-Shop ein ausgewiesenes Impressum oder ein Gütesiegel haben. Geben Sie Konto- und Kreditkartendaten nur dann an, wenn die Daten verschlüsselt übertragen werden. Dies erkennen Sie daran, dass in der mit 'https' beginnenden Webadresse ein Schloss oder Schlüsselsymbol erscheint. Das 's' in 'https' steht für 'secure', also 'sicher'.













