'Öko-Test': So gut ist IHR Kaffee
28.09.12
Zack die Bohne? Die Zeitschrift 'Öko-Test' hat verschiedene Kaffeesorten analysiert - mit gemischtem Ergebnis.Foto: deutsche presse agentur
Viele Kaffeesorten enthalten krebserregendes Acrylamid
Trinken Sie gerade ein Tässchen Kaffee? Achtung, verschlucken Sie sich nicht. Denn dieses Testergebnis macht betroffen: Die Zeitschrift 'Öko-Test' hat 23 Röstkaffees unter die Lupe genommen. Von 12 Bio-Produkten und 11 herkömmlichen Bohnenkaffees sind offenbar nur eine Handvoll Sorten genießbar. Besonders problematisch: Viele Kaffeesorten enthalten krebserregendes Acrylamid.
Das von 'Öko-Test' beauftragte Labor analysierte die gerösteten Bohnen auf Schadstoffe, die beim Rösten entstehen - etwa Acrylamid und Furan. Angesichts der Tatsache, dass jeder Deutsche pro Jahr rund 150 Liter Kaffee trinkt, erscheint eine Untersuchung auf erbgutschädigendes Acrylamid absolut sinnvoll und angebracht. Außerdem suchten die Experten nach dem Schimmelpilzgift Ochratoxin A, das sich in schlecht gelagerten Kaffeebohnen bilden kann. Das Ergebnis liefert Öko-Freunden neue Argumente: 6 von 12 Bio-Produkten erhielten das Prädikat 'sehr gut' (siehe Top-5-Liste), nur eine Sorte wurde als 'mangelhaft' eingestuft - Edeka Bio Kaffee Auslese enthält Acrylamid, wie auch die Bio-Produkte Rapunzel Gusto Mild, Bio Röstkaffee von Real und Weltpartner Cafe Companero Nicaragua.
Bei den herkömmlichen Kaffeesorten ist die Lage noch schlechter: 7 Mal 'befriedigend', 4 Mal 'mangelhaft' lautet das Testurteil (siehe Flop-5-Liste). Sämtliche als mangelhaft eingestuften Kaffees enthalten Acrylamid. Wichtige Erkenntnis: Der Preis des Kaffees ist offenbar kein Erkennungszeichen für die Qualität. Günstige Produkte vom Discounter schnitten teilweise besser ab, als teure Markenware. 'Der Himmlische' von Mövenpick ist beispielsweise alles andere als himmlisch, sondern nach Angaben der Tester 'mangelhaft' und über dem deutschen Signalwert mit Acrylamid-belastet.
Das von 'Öko-Test' beauftragte Labor analysierte die gerösteten Bohnen auf Schadstoffe, die beim Rösten entstehen - etwa Acrylamid und Furan. Angesichts der Tatsache, dass jeder Deutsche pro Jahr rund 150 Liter Kaffee trinkt, erscheint eine Untersuchung auf erbgutschädigendes Acrylamid absolut sinnvoll und angebracht. Außerdem suchten die Experten nach dem Schimmelpilzgift Ochratoxin A, das sich in schlecht gelagerten Kaffeebohnen bilden kann. Das Ergebnis liefert Öko-Freunden neue Argumente: 6 von 12 Bio-Produkten erhielten das Prädikat 'sehr gut' (siehe Top-5-Liste), nur eine Sorte wurde als 'mangelhaft' eingestuft - Edeka Bio Kaffee Auslese enthält Acrylamid, wie auch die Bio-Produkte Rapunzel Gusto Mild, Bio Röstkaffee von Real und Weltpartner Cafe Companero Nicaragua.
Bei den herkömmlichen Kaffeesorten ist die Lage noch schlechter: 7 Mal 'befriedigend', 4 Mal 'mangelhaft' lautet das Testurteil (siehe Flop-5-Liste). Sämtliche als mangelhaft eingestuften Kaffees enthalten Acrylamid. Wichtige Erkenntnis: Der Preis des Kaffees ist offenbar kein Erkennungszeichen für die Qualität. Günstige Produkte vom Discounter schnitten teilweise besser ab, als teure Markenware. 'Der Himmlische' von Mövenpick ist beispielsweise alles andere als himmlisch, sondern nach Angaben der Tester 'mangelhaft' und über dem deutschen Signalwert mit Acrylamid-belastet.
Die 'Öko-Test'-Ergebnisse im Überblick
Top 5:1. Denree Sidamo Hochlandkaffee
2. El Puente Äthiopien Oromia Edel-Kaffee
3. Fairglobe Cafe del Mundo
4. Bio Röstkaffee (Rewe)
5. Cafe Intencion (J.J. Darboven)
Flop 5 (mit Spuren von Acrylamid):
1. Bio Kaffee Auslese; Edeka
2. Auslese klassisch; Melitta
3. Der Himmlische; Mövenpick
4. Kaffee Klassisch; Onko
5. Schweitzers Schüümli Helle Röstung













