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Neue Initiative: "sicher online gehen – Kinderschutz im Internet"

06.07.12
Initiative "sicher online gehen"Kinder müssen zu einem vernünftigen Umgang mit dem Internet erzogen werden.
Foto: deutsche presse agentur

Unterstützung bei der Medienerziehung der Kinder

Das Internet ist überall und immer dabei. Auch in den Alltag von Kindern und Jugendlichen hat es längst Einzug gehalten. Nahezu jeder Haushalt, in dem junge Menschen aufwachsen, ist mittlerweile mit einem Computer ausgestattet. Internetzugang hat die nachwachsende Generation 2.0 über mehrere Kanäle, viele Eltern haben da längst die Kontrolle und den Überblick verloren. Dabei sollten sie ihre Kinder zu einem vernünftigen Umgang mit dem World Wide Web erziehen, denn dort lauern auch Gefahren.

Aus diesem Grund starten Familienministerin Kristina Schröder, der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Kurt Beck (SPD), sein Stellvertreter Stanislaw Tillich (CDU), sowie zahlreiche Vertreter aus der Wirtschaft und des Kinder- und Jugendschutzes die Initiative "sicher online gehen – Kinderschutz im Internet".

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Initiative Laut Jim-Studie sind 39 Prozent der 12- bis 13-Jährigen täglich online und verbringen bereits 80 Minuten im Internet.
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Keine Jugendschutzprogramme für Smartphones

"Wir wollen mit dieser breit angelegten Initiative alle Erziehungsberechtigten erreichen und sie mit Informationen über Jugendschutzprogramme bei der Medienerziehung ihrer Kinder unterstützen", sagt Alexandra Koch-Skiba vom eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft. Helfen soll dabei sogenannte Filtersoftware.

Und die wird auch gebraucht. Laut der Jim (Jugend, Information, Media)- Studie von 2011, die vom Forschungsverbund Südwest herausgegeben wird, geht bereits jedes dritte Kind zwischen 12 und 13 Jahren vom eigenen Zimmer aus ins Internet. Das ist ein Problem, denn "man sollte seine Kinder bei der Internetnutzung begleiten und sie nicht ganz alleine lassen", sagt Koch-Skiba zu 'RTLaktuell.de'.

Um zu überprüfen, was ihre Kinder im Netz so treiben, müssen Eltern viel Zeit einplanen: Laut Jim-Studie sind 39 Prozent der 12- bis 13-Jährigen täglich online und verbringen bereits 80 Minuten im Internet. Mit zunehmendem Nutzungsverhalten steige auch das Risiko, dass Kinder auf nicht jugendfreie Inhalte stoßen, warnt Koch-Skiba.

Nicht nur die Nutzungshäufigkeit des Internets stellt viele Eltern vor ein Problem, sondern vor allem ist das Nutzungsmedium immer schwieriger zu kontrollieren. Inzwischen besitzt nämlich jeder Dritte Jugendliche ein internetfähiges Handy, mit dem er unterwegs bequem durchs Web surfen kann. Problem nur: Kinderschutzprogramme für Smartphones gibt es noch keine, "das ist die nächste große Herausforderung", so Koch-Skiba, und die wird in Zukunft nicht kleiner.

Wie Sie ihr Kind vor Gefahren im Internet schützen können und welche Regeln Sie ihm für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Netz unbedingt vermitteln sollten, erfahren Sie hier:

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