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Knutschfleck entfernen - so geht's!

15.04.13 16:08
Anti-Knutschfleck-MittelEin Schmatzer und schon ist es passiert! Aber keine Sorge, Apotheken helfen Ihnen bei der Wahl des richtigen Anti-Knutschfleck-Mittels.

Knutschfleck entfernen mit diesen Mitteln

Der Knutschfleck ist nicht nur unter jugendlichen Pärchen ein allzu gern genutztes Markierungsritual: Jeder, der frisch verliebt ist oder es einmal war, kennt die kleinen roten "Trophäen". Aber was im Moment der romantischen Zweisamkeit noch schön und gut ist, kann schon am nächsten Tag peinlich und unangenehm sein. So werden Sie das Liebeszeichen in Rekordzeit wieder los.

Ein richtiger Knutschfleck ist hartnäckig: Er kann gut und gerne wenigstens eine Woche, in manchen Fällen sogar bis zu vier Wochen bleiben und sich dabei in allen möglichen Farben präsentieren. Ein Knutschfleck ist nämlich nichts anderes als ein Bluterguss und entsteht wie normale blaue Flecken - kleine Blutgefäße platzen und Blut verteilt sich in das umliegende Gewebe.

Ist der Knutschfleck noch frisch, lässt sich der "Schaden" am besten in Grenzen halten. Einfach 5 bis 8 Eiswürfel oder einen Kühl-Akku in ein Tuch wickeln und damit die betroffen Stelle kühlen. Das hilft, die weitere Verbreitung zu minimieren und schwächt die Intensität ein wenig ab. Großflächig aufgetragener, konzentrierter Zitronensaft soll auch helfen, die Verbreitung zu unterbinden.

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Wund- und Heilsalbe wirkt wahre Wunder

Haben Sie erst mal eine Nacht darüber geschlafen, dann hilft auch kein Kühl-Akku mehr. Dann gilt es, die Gewebeverletzung durch den Knutschfleck so rasch wie möglich zu heilen. Das geht am besten mit entzündungshemmenden und vitaminreichen Gels und Hautcremes. Salben wie 'Bepanthen' von Bayer oder 'Multilind' von STADA sollen wahre Wunder wirken, genauso wie 'Voltaren'-Salbe, die als Anti-Knutschfleck-Mittel ganz hoch im Kurs steht (alle aufgeführten Salben sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich). Auch Heparin-Salben helfen, die Wundheilung zu beschleunigen, wobei Sie stark auf die Dosierung achten sollten. Kaufen Sie die Salben unbedingt in der Apotheke, und lassen Sie sich vom Apotheker über die richtige Anwendung informieren.

Ein Mythos bleibt allerdings die häufig gestreute Behauptung, dass Zahnpasta gegen blaue Flecken und Knutschflecken hilft. Der Wirkstoff Natriumdodecylpolysulfat steckt in vielen Pasten und hat eine öl- und fettlösende Wirkung. Deswegen wird gerne behauptet, dass Zahnpasta gegen Pickel hilft, aber Achtung: viele andere Inhaltsstoffe der Zahnpasta haben auch negative Effekte auf die Haut. Bleiben Sie mit Zahnpasta also besser bei den Zähnen und vertrauen Sie auf die Wirkung von Hautcreme und Kälte, wenn es um Knutschflecken geht.