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Kältefalle Auto - wie schnell man in einem abgestellten Wagen auskühlt

11.02.13 13:50
Test wurde schneller abgebrochen als erwartetKältefalle Auto. Wie schnell man in einem abgestellten Auto auskühlt.
Foto: dpa bildfunk

Test wurde schneller abgebrochen als erwartet

Wenn der Winter das Land im Griff hat, geht auf Autobahnen manchmal stundenlang nichts mehr. RTL wollte es wissen: Wie schnell kühlt man bei Außentemperaturen von weniger als null Grad im Auto eigentlich aus?

Das überraschende und beängstigende Ergebnis: Schon nach wenigen Minuten fingen die Probanden in den Autos an zu frieren. "Meine Füße spüre ich gar nicht mehr, meine Hände auch nicht. Ich hätte nicht gedacht, dass es so plötzlich kommt", sagt eine der beiden Kandidatinnen überrascht.

Der Arzt bricht den Test viel eher ab, als vorher angenommen. Zu gefährlich waren die Symptome.

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Nadine mit warmen Sachen - Karoline ganz leger

Die beiden Test-Kandidatinnen waren unterschiedlich ausgestattet. Nadine mit Mütze, warmem Schal, Handschuhen, etwas Warmem zu trinken, einer Decke und guten Winterschuhen.

Karoline trug nur eine Jacke, keine Mütze, keine Handschuhe, keinen Schal. Fast bewegungslos harrten die beiden 25 Minuten aus. Der Innenraum des Autos kühlte sich in der Zeit auf 5 Grad ab.

Karoline: "Meine Füße sind sehr kalt, meine Beine zittern und ich glaube sehr lange halte ich es nicht mehr aus." Und nur fünf Minuten später zieht der Arzt die Notbremse: Karoline muss aussteigen. Nach nur 30 Minuten ist ihre Körpertemperatur von 36,9 auf 34,7 Grad gesunken. 2,2 Grad weniger. Dr. Nicolas Jüsten, Facharzt für Allgemeinmedizin, erklärt: "Das sind Zeichen einer Unterkühlung, die wir so in der Form dann nicht mehr fortführen können."

Nadine ist besser ausgerüstet, doch richtig gut geht es ihr auch nicht. "Ich hätte nicht gedacht, dass das so plötzlich kommt. Am Anfang gings noch, aber dann gings eigentlich sehr schnell, dass mir sehr, sehr kalt wurde und am Ende ist es nicht mehr auszuhalten gewesen."

Nadine müsste es dank ihrer Kälteausrüstung deutlich länger schaffen. Doch nach knapp 50 Minuten drohte auch sie zu unterkühlen: Der Arzt bricht den Test ab. Trotz wärmender Hilfsmittel sinkt Nadines Körpertemperatur in den kritischen Bereich unter 35 Grad. Ein Minus von 2,3 Grad. "Wenn wir das Experiment fortgegührt hätten, bestünde die Gefahr, dass Fantasie-Vorstellungen im Gehirn stattfinden, die einen völligen Realitätsverust darstellen und letztendlich irgendwann zum Koma führen", sagte der Mediziner Jüsten.

Fazit: Offenbar hilft es weniger als man denkt, sich mit Hilsmitteln gegen Minusgrade zu wappnen. Das kalte Ende kommt schneller als man denkt.

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