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K.O.-Tropfen: So schützen Sie sich davor

22.03.13 12:16
K.O.-Tropfen: So schützen Sie sich davorLähmung und Willenlosigkeit sind nur zwei Symptome von K.O.-Tropfen
Foto: dpa bildfunk

Die besten Tipps zu Ihrer Sicherheit

K.O.-Tropfen sind ein niederträchtiges Gift, das immer mehr in Mode kommt: Meist wird es von Männern und Jungen heimlich Frauen und Mädchen verabreicht, um sie danach vergewaltigen und missbrauchen zu können.

Es gibt aber auch Fälle, in denen Männer Missbrauchsopfer von Männern werden. Bei einigen anderen Fällen, in denen Männer Opfer von Frauen werden, geht es um Diebstahl und Raub. Männer sind also überhaupt nicht sicher vor einem heimtückischen Angriff mit K.o.-Tropfen, hauptsächlich betroffen sind aber die Frauen.

Tatort ist meist die Disco: Dichtes Gewühl, offen und unbeaufsichtigt stehende Gläser und Flaschen machen es dem Täter leicht, die Tropfen reinzuschütten. Gefährlich sind aber auch Parties und Feste im Freien oder der Aufenthalt in Gartenlokalen.

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Seien Sie nicht naiv!

Das rät die Polizei:
Reden Sie vorher mit Ihren Freunden und Freundinnen über die Gefahr von K.o.-Tropfen und informieren Sie sich über die Medien. Es ist wichtig, dass jeder in der Gruppe sich der Gefahr bewusst ist. Die Opfer sind meist sehr jung und unerfahren. Seien Sie nicht naiv! Vereinbaren Sie eine oder mehrere der folgenden Schutzmaßnahmen.

Behalten Sie Ihr Getränk und das Ihrer Freundinnen und Freunde im Auge und passen Sie auf, dass niemand etwas hineinschüttet (Bierdeckel oder ähnliches drauflegen hilft auch gegen Wespen und Zigarettenasche).

Am besten lassen Sie sich Ihr Getränk direkt von der Bedienung hinstellen und nicht von jemand anderem mitbringen. Seien Sie vorsichtig bei Einladungen: nehmen Sie möglichst so viel Geld mit, dass Sie sich selbst versorgen können.

Bleiben Sie bei Ihrem Getränk, bis es ausgetrunken ist. Wenn Sie vorher zur Toilette gehen, bitte Sie eine Freundin oder Freund, darauf aufzupassen. Wenn Ihr Getränk einen seltsamen Geschmack hat, schütten Sie es weg. Es gibt allerdings K.o.-Tropfen, die Sie nicht schmecken.

Merken Sie Störungen im Befinden (Lähmung, Kraftlosigkeit, Hilflosigkeit, Blockade, Mitteilungsunfähigkeit, Willenlosigkeit), bitten Sie das Personal oder die Freunde sofort um Hilfe.

Bleiben Sie möglichst mit den Menschen zusammen, mit denen Sie losgezogen sind. Wenn Sie dann doch jemand kennen lernen sollten: vereinbaren Sie vorher, dass ein Freund oder eine Freundin im Falle Ihres Fortgehens mit einer neuen Bekanntschaft, dessen Ausweis mit dem Handy fotografiert oder sich eine SMS von ihm schicken lässt. So ist zumindest klar, welche Handynummer oder Ausweisdaten der Betreffende hat. Eine weitere Möglichkeit ist es, mit der besten Freundin im Handykontakt zu bleiben und auf alle Fälle mit ihr auch den Heimweg anzutreten.

Haben Sie im Anschluss an einen Party- oder Discobesuch Erinnerungslücken, die Sie nicht nachvollziehen können, weil Sie nur wenig getrunken haben, sollten Sie eine Urinprobe im Kühlschrank bis für einen Test aufbewahren und die Polizei einschalten. Das gilt auch dann, wenn weiter nichts Schlimmes passiert ist. K.o.-Tropfen sind illegal, gefährlich und wer sie jemandem einflößt, macht sich strafbar.

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K.O.-Tropfen: So schützen Sie sich davor - RTL.de
K.O.-Tropfen sind ein gefährliches Gift. Die K.O.-Tropfen-Wirkung kann verheerend sein: Lähmung und Willenlosigkeit sind nur zwei Symptome.
http://www.rtl.de/cms/ratgeber/k-o-tropfen-diese-sicherheits-tipps-sollten-sie-kennen-98b4-6e4e-18-240470.html
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