Hundeangriff: So schützen Sie Ihr Kind!
10.04.12
Häufig trügt der Schein: Wenn Hunde nicht richtig erzogen sind oder Kinder beim Spielen den Bogen überspannen, können selbst als friedlich geltende Hunderassen zubeißen.
Immer wieder werden Kinder von Hunden angegriffen. Dabei sind es häufig gar nicht die klassischen Kampfhunde wie beispielsweise Rottweiler, die zubeißen, sondern auch Hunde, die als völlig friedlich gelten – so wie Golden Retriever. Wie kann es passieren, dass eine als kinderlieb bekannte Hunderasse plötzlich so gefährlich wird? Und wie können Hundebesitzer sich und Ihre Kinder schützen?
Besuchstermin im Tierheim Ilmenau. Tierschützerin Regina Urbatschek führt uns Golden Retriever Gino vor. Der 13-jährige Hund wirkt völlig ruhig und friedlich. Doch offenbar hat Gino auch eine andere Seite, denn er hat einen zweijährigen Jungen in den Kopf gebissen und ihn dadurch schwer verletzt.
Besuchstermin im Tierheim Ilmenau. Tierschützerin Regina Urbatschek führt uns Golden Retriever Gino vor. Der 13-jährige Hund wirkt völlig ruhig und friedlich. Doch offenbar hat Gino auch eine andere Seite, denn er hat einen zweijährigen Jungen in den Kopf gebissen und ihn dadurch schwer verletzt.
Vor Ort versucht der Experte immer wieder, Familien das richtige Verhalten gegenüber Hunden beizubringen. Dabei stößt er auf viel Leichtsinn. Viele Eltern und Kinder vergessen, dass aus dem Spielen ganz schnell ernst werden kann. „Auch Kinder können ganz schön grob sein. Und wenn ein Hund sich durch ein Kind provoziert fühlt, wird er sich zur Wehr setzen - und als Greifwerkzeug hat er nur sein Maul", warnt Lenzen.
Grundsätzlich empfiehlt der Hundetrainer folgendes: Erst wenn die Kinder mindestens acht Jahre alt sind, sollte man einen Hund ins Haus holen. Zudem rät Lenzen, dass Kinder dem Hund keine Leckerlis geben und nie allein mit dem Tier sein sollten. Auch nicht mit einem Golden Retriever, egal wie lieb der auch sein mag.












