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AB 28.08. | 20:15
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Hunde: Die zehn häufigsten Krankheiten

VOX Hundekrankheiten

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Ektoparasiten

Flöhe, Zecken und Milben sind kleine Parasiten, die den Hund befallen können. Sie gelten als Krankheitsüberträger von Borreliose, FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und auch vereinzelt auch Bandwürmer.


Zecken
Zecken sind kleine Blutsauger, die sich in Gräsern und niedriegen Büschen aufhalten. Das Blut des Hundes dient ihnen als Nahrungsquelle. Während die Parasiten das Blut saugen, können sie Krankheiten wie Borreliose und FSME übertragen.

Behandlung:Tasten Sie Ihren Hund daher regelmäßig, besonders nach Wald- und Wiesenspaziergängen ab. Wenn Sie eine Zecke in dem Fell entdecken, sollte Sie diese so schnell wie möglich entfernen. Benutzen Sie dafür am besten eine Zeckenzange, um den Parasit richtig entfernen zu können.

Vorbeugung: Halsbänder, Pulver und Spot-on-Präparaten halten Zecken auf bestimmte Zeit fern. Der Schutz sollte regelmäßig, vor allem im Frühjahr bis in den Herbst hinein, erneuert werden.


Flöhe
Flöhe nutzen den Hund als Nahrungsquelle. Dabei verursachen sie bei Hunden starken Juckreiz, der zu quälenden Hautentzündungen führen kann. Gravierend an dem Befall von Flöhen ist, dass sich diese in die Schlafplätze des Tieres einnisten und dort auch ihre Eier ablegen. Daher sollten alle Schlaf- und Ruheplätze bei einem Flohbefall desinfiziert werden.

Behandlung: Der Hund muss mit einem Flohmittel aus dem Zoofachhandel oder vom Tierarzt behandelt werden.

Vorbeugung: Halsbänder, Pulver und Spot-on-Präparaten halten Flöhe fern. Auch hierfür sollte der Schutz regelmäßig erneuert werden.


Milben
Milben sind sehr hartnäckig und Überträger der hochansteckenden Räude. Milben legen ihre Eier in die oberen Hautschichten des Hundes ab. Geschlüpfte Larven bohren sich weiter in die Hautschichten und verursachen schmerzenden Juckreiz, eiternde Stellen bis hin zu Haarausfall. Wird die Ansteckung von Räude festgestellt, müssen alle Hunde, die mit dem erkrankten Hund zusammenleben, behandelt werden. Räude ist eine krätzeähnliche Erkrankung, deren Behandlung recht schwierig ist.

Behandlung: Ein Besuch beim Tierarzt ist unabdingbar. Die betroffenen Stellen müssen untersucht und mit insektiziden Mitteln betupft werden.

Vorbeugung: Halsbänder, Pulver und Spot-on-Präparaten halten Milben vom Hund fern.

Foto: PhotoAlto
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