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Gut behütet: Diese Helme schützen wirklich!

26.04.12

Nach diesen Kriterien wurde bewertet

Zugegeben, besonders schick sind die wenigsten, dennoch: Wer mit dem Rad unterwegs ist, sollte einen Helm tragen. Das gilt für Erwachsene wie Kinder gleichermaßen. Denn bei einem Unfall können sie einen Schädelbruch verhindern und im Extremfall Leben retten.

Welcher Helm ist der richtige? Worin unterscheiden sich gute von schlechten Helmen? Und was muss ich beim Kauf beachten?

Stiftung Warentest hat 34 Fahrradhelme unter die Lupe genommen - 18 Helme für Kinder, 16 Helme für Erwachsene. Das Hauptkriterium, nach dem getestet und bewertet wurde, war dabei die Sicherheit beziehungsweise der Unfallschutz. Dieser Faktor machte 50 Prozent der Gesamtnote aus. Dabei wurde folgendes geprüft: Wie gut dämpfen die Helme bei einem Sturz? Wie sicher und fest sitzt der Helm auf dem Kopf? Ist der Helm auch im Dunkeln oder bei schlechten Witterungsverhältnissen erkennbar? Und wie belastbar sind Riemen und Verschluss des Helms? Wurde der Unfallschutz mit "ausreichend" oder "mangelhaft" bewertet, konnte die Gesamtnote nicht besser ausfallen.

Ein weiteres Bewertungskriterium war der Komfort und die Handhabung (35 Prozent). Hier wurde beispielsweise getestet, ob die Helme eine ausreichende Belüftung zulassen, der Helm über Riemen und Schloss genau an den Träger angepasst werden kann und inwieweit die Sicht beeinträchtigt wird. Zudem wurden noch die Hitzebeständigkeit (10%) und die Belastung mit Schadstoffen (5 Prozent) getestet.

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Das sind die Gewinner und Verlierer des Tests

Das Ergebnis: Keiner der Helme ist durchgefallen. Sie alle schützen bei einem Unfall, jedoch dämpfen manche Stöße nicht so gut ab wie andere. Folglich wären bei einem Sturz mit den schlecht bewerteten Helmen Gehirnerschütterungen wahrscheinlich.

Als bester Helm für Erwachsene hat sich der Casco Activ TC für 60 Euro erwiesen. Deutlich günstiger und kaum schlechter ist der Profex City FZ-006, der bereits für 18 Euro zu haben ist. Der beste Helm für Kinder und Jugendliche ist der Limar 515, der mit gut (1,7) bewertet wurde und 40 Euro kostet. Auch der Prophete TX-07 erhielt das Qualitätsurteil gut (1,7) und kostet mit 20 Euro gerade mal die Hälfte. Nicht überzeugen konnte der MET Cameleonte Executive, der die Note „mangelhaft“ (5,0) bekam. Er federt Stöße kaum ab.

Bei den Kinderhelmen wurden der Profex Vega Prinzess FZ-008 (4,8) und der Cratoni C-Kid (5,0) mit mangelhaft bewertet. Auch hier war die Stoßdämpfung schlecht. Zudem konnte der Verschluss des Cratoni C-Kid der Zugprüfung nicht standhalten.

Bei den immer beliebter werdenden, da optisch schicken Cityhelmen ist die Belüftung das Hauptproblem. Da sie nur wenige oder sehr kleine Luftschlitze besitzen, staut sich die Hitze unter dem Helm und der Kopf raucht. Sie eignen sich also eher für kurze Touren oder aber für Fahrten auf dem Elektrofahrrad.

Doch es gilt: Auch der schlechteste Helm ist bei einem Sturz besser als gar kein Helm.

(Quelle: Stiftung Warentest, 05/2012)

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