Softdrinks erhöhen Krebsrisiko um 87 Prozent

29.09.10

Foto: deutsche presse agentur

Zwei Gläser pro Woche reichen

Cola und Limonaden schmecken zwar gut, in zu großen Mengen sollte man Softdrinks allerdings nicht konsumieren. Bereits zwei Gläser der süßen Getränke pro Woche reichen aus, um das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs um bis zu 87 Prozent zu steigern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie der Universität von Minnesota. Über 14 Jahre hinweg untersuchten die Wissenschaftler die Lebensgewohnheiten von mehr als 60.000 Männer und Frauen in Singapur. 140 von ihnen erkrankten in dieser Zeit an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Erkrankten hatten deutlich mehr Softdrinks pro Woche getrunken, als andere Teilnehmer der Studie.


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Fruchtsäfte sind ungefährlich

„Der hohe Zuckeranteil der Softdrinks könnte durch eine Erhöhung des Insulinspiegels im Körper das Wachstum von Bauchspeicheldrüsenkrebs fördern“, so Professor Mark Pereira von der Universität Minnesota. Insulin ist das Hormon, das der Körper ausschüttet, um Zucker in die Zellen zu transportieren. Fruchtsäfte, die ebenfalls recht zuckerreich sind, sollen dagegen ungefährlich sein.

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist zwar relativ selten, gilt aber als die tödlichste Krebsart.Fünf Jahre nach der Diagnose sind nur noch fünf Prozent der Patienten am Leben.



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