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Fettes Essen macht süchtig wie Drogen

28.07.10
Werden wir jetzt alle abhängig?
Foto: Fotolia Deutschland

Werden wir jetzt alle abhängig?

Wenn Sie regelmäßig Pommes Frites, frittierte Speisen oder mächtige Kuchen genießen, dann können Sie schon bald nicht mehr davon lassen. Denn fettes Essen kann genauso süchtig machen wie Drogen. Junk-Food macht Sie zum echten Junkie und diese Aussage ist keineswegs eine Theorie fanatischer Fast-Food-Gegner.

Wie amerikanische Wissenschaftler nun bewiesen, löst eine Ernährung mit fetten Speisen eine verstärkte Nachfrage bei uns aus. Im Klartext. Wer sich abends regelmäßig eine Tafel Schokolade, Chips oder sonstige Leckereien gönnt, der wird schon bald all abendlich ein verstärktes Verlangen danach spüren.
Junk Food und andere sehr fetthaltige Speisen verändern nämlich das chemische Gleichgewicht in Ihrem Gehirn.

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Betroffen ist der Bereich, der ein Wohlgefühl erzeugt und sowohl Mensch und Tier zufrieden stellt. In Versuchen mit Ratten wiesen die Forscher nach, dass das Hirn ständig nach mehr fetten Essen verlangt, um nicht dauerhaft negative Gefühle zu erzeugen. Die Reaktion hängt mit dem Botenstoff Dopamin zusammen, der bei Sex oder Drogenkonsum ausgeschüttet wird. Demnach wirkt Fett nicht anders als Koks oder andere Drogen.

Fehlt Ihnen also das begehrte fetthaltige Produkt, kommt es bei Ihnen nicht zur - als angenehm empfundenen - Dopamin-Ausschüttung. Im Gegenteil: Ihr Körper reagiert enttäuscht und verlangt dann verstärkt nach mehr Fett-Konsum. Je mehr Fast-Food ein Mensch verzehrt, desto stärker betrachtet er das Essen als Glücksersatz – ganz ähnlich wie bei Heroin-Süchtigen.

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