Euro-Krise: So retten Sie Ihr Geld!
14.07.11

Foto: deutsche presse agentur
Die Horror-Meldungen reißen nicht ab: Griechenland ist pleite, in Portugal und Irland sieht es nicht besser aus. Und nun gerät auch noch die Wirtschafts-Macht Nr. 1 ins Wanken - die USA haben mit einem großen Haushaltsdefizit, hoher Arbeitslosigkeit und wachsenden Staatsschulden zu kämpfen. Sicher scheint nur eins: Dass nichts sicher ist. Aber was bedeuten die Pleiten und Krisen in der EU für uns und unser Geld?
Auch wenn es bei uns in Deutschland derzeit so richtig rund läuft und die Arbeitslosigkeit so niedrig ist wie seit Jahren nicht mehr: Der Euro steckt in der Krise. Viele europäische Länder sind hoch verschuldet. Für einige Länder bedeuten die Rettungskredite nur einen Tropfen auf den heißen Stein - zu groß sind die Probleme und die angetürmten Schuldenberge.
Ohne Panik schüren zu wollen: Eine Inflation ist nich völlig auszuschließen. Inflation bedeutet, dass Bargeld und eisern Erspartes plötzlich sehr viel weniger wert sind. Was können Sie tun, um Ihr Geld in Sicherheit zu bringen?
Auch wenn es bei uns in Deutschland derzeit so richtig rund läuft und die Arbeitslosigkeit so niedrig ist wie seit Jahren nicht mehr: Der Euro steckt in der Krise. Viele europäische Länder sind hoch verschuldet. Für einige Länder bedeuten die Rettungskredite nur einen Tropfen auf den heißen Stein - zu groß sind die Probleme und die angetürmten Schuldenberge.
Ohne Panik schüren zu wollen: Eine Inflation ist nich völlig auszuschließen. Inflation bedeutet, dass Bargeld und eisern Erspartes plötzlich sehr viel weniger wert sind. Was können Sie tun, um Ihr Geld in Sicherheit zu bringen?
10 konkrete Tipps, mit denen Sie sich für eine mögliche Inflation wappnen können
1. Tipp: Sie haben ein wenig Geld auf der hohen Kante? Kaufen Sie langlebige Konsumgüter! Das sind Konsumgüter, die eine Lebensdauer von zehn oder mehr Jahren haben. Zum Beispiel lohnt sich eine hochwertige Gefriertruhe der Energieeffizienzklasse A++, wenn Ihre alte bereits in die Jahre gekommen ist und Sie mit der neuen Truhe Stromkosten sparen können.2. Tipp: Zahlen Sie auch Ihre größeren Anschaffungen in bar und handeln Sie einen ordentlichen Rabatt plus 3 Prozent Skonto aus. Sie fahren dabei in aller Regel günstiger, als wenn Sie den Kauf abstottern. Sollte Ihnen ein Geschäft ein Ratenkauf-Angebot mit null Prozent Zinsen über die gesamte Laufzeit machen, ist das natürlich auch günstig. Wenn Sie bar zahlen, dürfen Sie dann aber auch einen besonders günstigen Preis erwarten.
3. Tipp: Der Shopping-Dreisprung. Gehen Sie in ein Fachgeschäft und lassen Sie sich ausführlich beraten, bis Sie wissen, welches Gerät Sie haben wollen. Anschließend schauen Sie im Internet nach den zwei besten Preisen dafür. Dann gehen Sie zurück ins Fachgeschäft und handeln den Preis für das Gerät aus, der mindestens dem Internet-Angebot entspricht. Oft sind da auch noch der Transport und die Inbetriebnahme eingeschlossen. Auf jeden Fall bekommen Sie im Fall eines Defekts den wesentlich besseren Service.
4. Tipp: Lassen Sie sich kein Gold aufschwatzen. Der Gold ist derzeit drei- bis viermal so teuer wie noch vor einigen Jahren. Auch wenn der Goldpreis derzeit im Aufwind liegt und noch weiter ansteigt - niemand kann sagen, wie lange diese Entwicklung anhält. Möglich ist auch, dass der Goldpreis wieder rapide sinkt.
5. Tipp: Wenn Sie ohnehin ein Haus kaufen oder bauen wollten – und es sich leisten können – dann tun Sie das jetzt. Vereinbaren Sie eine möglichst lange Laufzeit. Zehn, besser 15 Jahre sind eine gute Idee. Da bekommen Sie derzeit Baugeld schon zu 4 beziehungsweise 4,5 Prozent Zinsen. Allerdings sollten Sie beim Kauf einer Immobilie ein Drittel der Kosten bereits gespart haben. Gut wäre auch ein ‚Plan B’ für den Fall des Jobverlustes.
Kommt es aber zu einer Inflation, dann sinkt auch Ihre Schuldenlast. Eine vereinbarte Zins- und Tilgungsrate von beispielsweise 1.000 Euro bleibt fix, auch wenn der Euro bloß noch 30 Cent wert wäre. Gut ist in solch einer Lage ein Sonder-Tilgungsrecht.









