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Frost-Mythen auf dem Prüfstand: Was stimmt wirklich?

11.11.13 10:18
Kälte-Mythen Frost-Mythen
Foto: dpa bildfunk

10 Kälte-Mythen auf dem Prüfstand

Was bei Kälte gut und was schlecht ist, dazu haben Eltern, Großeltern, Kollegen, Nachbarn und Freunde manch eine uralte Weisheit parat. Leider stimmen diese goldenen Regeln in vielen Fällen nicht!

Andere Tipps, die uns auf den ersten Blick vielleicht lächerlich erscheinen, sind hingegen Gold wert. Was ist wahr, was ist nur ein Irrglaube? 10 Kälte-Mythen stehen hier auf dem Prüfstand.

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Zuerst frieren Zehen und Finger ab

Frost-Mythos Nr. 1: Setz bloß eine Mütze auf! Über den Kopf verliert der Körper 40 Prozent der Körperwärme. Stimmt das wirklich?

Natürlich nicht!
Dieser Mythos stammt aus einem Überlebens-Handbuch für amerikanische Soldaten von 1970. Die Probanden waren in Arktis-Überlebensanzüge gesteckt worden. Kunststück: Da die Anzüge den Kopf nicht bedeckten, ging der größte Teil der Körperwärme tatsächlich über den Kopf verloren! Wäre der Kopf bedeckt und die Arme wären bloß gelassen worden, dann wäre die Wärme über die Arme abgedampft.

Das entspricht auch mehr der tatsächlichen Bedrohung: Als erstes frieren in großer Kälte nämlich Zehen und Finger ab. Dann kommen Ohren und die Nasenspitze. Das heißt natürlich nicht, dass man auf die Mütze verzichten kann, wenn’s kalt ist.

Frost-Mythos Nr. 2: Wer bei eisigen Temperaturen mit der Zunge an einem Metallteil leckt, bleibt daran kleben. Stimmt das?

Das stimmt!
Es sind oft kleine Jungs, die den Test gemacht haben, und die wissen, dass es tatsächlich funktioniert. Aua! Nach anhaltendem kräftigen Hauchen und mit vorsichtigem Ziehen lässt sich die Zunge aber meist wieder befreien, ohne dass Schäden zurückbleiben.

Frost-Mythos Nr. 3: Sport im Winter ist ungesund. Stimmt das?

Nein, das ist ein Mythos! Wer draußen joggt, kann das problemlos auch im Winter tun. Die Atemwege erwärmen die kalte Winterluft genug, so dass wir keine Schäden befürchten müssen. Sinkt die Temperatur allerdings in extreme Bereiche unter -15 Grad oder man ist bereits leicht angeschlagen, dann sollte man doch lieber aufs Joggen verzichten. Faustregel zum Temperaturmessen ohne Thermometer: Unter -7 Grad verursacht das Atmen ein Stechen in der Nase.

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