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Fotos langfristig sichern: So klappt's!

28.08.12 11:21

Zwei Wochen Ferien, 300 Fotos – im Zeitalter der Digital- und Handykameras kennen das Foto Knipsen und die anschließende Bilderflut bei vielen keine Grenzen mehr. Am Ende des Urlaubs stehen die meisten vor derselben Frage: Wohin mit den ganzen tollen Urlaubsfotos? Soll ich sie auf einen Stick speichern, auf eine DVD brennen oder einfach in einem Ordner auf dem PC oder Laptop ablegen? Aber was ist, wenn die Technik mal versagt, der Computer gehackt wird, der Laptop sich einen Virus einfängt und plötzlich all die schönen Erinnerungen ein für alle Mal weg sind?

Familie Ledwa hat den letzten Urlaub an der Ostsee verbracht und das mit vielen Fotos dokumentiert. Die Fotos sind toll geworden. Gespeichert sind sie auf dem Laptop - und das kann gefährlich werden. Abstürze und Datenverlust sind oft unberechenbar. Dann wären alle Bilder weg. Computerexperten können Bilder und Daten zwar in vielen Fällen nach Abstürzen wieder retten, aber das ist aufwändig und teuer. „Eine professionelle Datenrettung kann bis zu 1.000 Euro kosten“, so Computer-Experte Thomas Grabinger.

Vier Methoden im Praxis-Test - welche eignet sich am besten?

Methode eins: Auf CD oder DVD brennen
Die Kosten pro Stück liegen bei circa 20 Cent. Je nach Auflösung passen 350 bis 1500 Bilder auf eine CD oder DVD. Die Ledwas sind allerdings nicht überzeugt. „Ich halte nicht zu viel von der CD. Ich mache sehr viele Fotos und sie nimmt zu viel Platz weg. Zudem zerkratzt sie sehr schnell“, gibt Melanie Ledwa zu bedenken. Und auch der Experte kritisiert: “Als endgültigen Datenspeicher kann ich CDs und DVDs nicht empfehlen. Der Hersteller gibt nur eine Garantie von 10 Jahren auf die Lebensdauer.“

Methode zwei: USB-Speichersticks
Einen 8 Gigabyte-Stick bekommt man schon ab Euro. Auf ihn lassen sich bis zu 4.000 Bilder kopieren. Der Experte rät allerdings davon ab, wichtige Daten auf dem USB-Stick zu speichern. „USB-Sticks haben eine sehr beschränkte Lebensdauer, jedenfalls weniger Lebensdauer als eine Festplatte“, so Grabinger. Außerdem sei die Anzahl der Schreibvorgänge auf USB-Sticks stark begrenzt.

Methode drei: Externe Festplatten
Externe Festplatten sind recht teuer. Ein gutes Modell mit ausreichendem Speicherplatz bekommen Sie ab 60 Euro. Doch sind diese auch sicher? „Die Technologie, die bei der Speicherung von Daten auf Festplatten angewendet wird, ist momentan die sicherste“, bestätigt der Fachmann.

Methode vier: Clouds
Neben den klassischen Speichermedien wie DVD, Speicherstick und Festplatten können Sie Fotos auch im Internet speichern, und zwar auf sogenannten „Clouds“. Das sind Server, die irgendwo auf der Welt stehen. Dabei sollte laut Grabinger aber bedacht werden, dass Ihnen niemand garantiert, dass und wie lange die Bilder dort gespeichert werden. Zudem lasse sich nicht sagen, wer genau Zugriff auf die Fotos habe. Für private Fotos sei das Speichern im Internet also ungeeignet.

Der Fachmann empfiehlt: Speichern Sie die Bilder auf dem PC und kopieren Sie sie zusätzlich auf eine externe Festplatte. Die sicherste Methode ist allerdings das Ausdrucken der Fotos. So können technische Defekte Ihren Bildern wirklich nichts mehr anhaben.

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