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Getrennte Betten: Der Anfang vom Ende?

27.05.11

Foto: istockphoto / AUTOIMPORT

Schaden getrennte Schlafzimmer der Beziehung?

Immer mehr Paare schlafen getrennt. Doch wie wirkt es sich auf eine Partnerschaft aus, wenn man die Nächte allein verbringt, statt an den Partner gekuschelt einzuschlafen? Macht das den Beziehungsalltag entspannter - oder schadet es der Liebe?

Laut "New York Times" schläft bereits jedes vierte amerikanische Paar in getrennten Betten. Die Experten erwarten, dass sich der Trend in Zukunft sogar noch verstärkt. Sie glauben, dass im Jahr 2015 bereits 60 Prozent der Paare getrennt schlafen.

Die Gründe sind naheliegend: Der eine schnarcht, der andere kommt spät vom Job und möchte den Partner nicht stören. Oder beide Partner brauchen einfach viel Platz und wollen im Bett nicht um die Decke kämpfen. Aber wie wirkt es sich auf die Beziehung aus, wenn man die Nächte statt in Löffelchenstellung oder friedlichem Nebeneinander getrennt verbringt?

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Gemeinsam schläft es sich besser

Die Psychotherapeutin Tina B. Tessina wertet diesen Trend negativ: "Getrennte Betten können zu den Bindungsverlusten beitragen, die viele Beziehungen belasten. Denn so wird es einfacher, sich zu meiden, wenn man doch eigentlich die Nähe bräuchte." Zudem würden die Vorteile des gemeinsamen Schlafens viele Nachteile aufwiegen.

Männer schlafen erwiesenermaßen besser, wenn sie neben einem Partner liegen. Bei Frauen ist es meist umgekehrt - sie schlafen weniger gut im gemeinsamen Bett. Frauen sollten versuchen, herauszufinden, was genau sie am Schlafstil des Partners stört und Abhilfe schaffen.

Getrennte Betten bedeuten außerdem weniger Spontaneität. Oftmals ergeben sich Zärtlichkeiten und Sex einfach aus der Situation heraus, wenn man gemeinsam im Bett liegt. Bei getrennten Betten hingegen muss man sich gezielt zum Sex verabreden - das klingt wenig lustvoll.

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