Volkskrankheit Alzheimer: Irren ist menschlich - Alzheimer auch
07.02.13
Machen wir uns nichts vor: Alzheimer ist eine Krankheit, die uns alle betrifft. Fast jeder wird irgendwann mit der Krankheit konfrontiert werden: entweder als Angehöriger eines Patienten oder als Betroffener selbst. Denn mit steigender Lebenserwartung nimmt auch die Zahl an Alzheimer erkrankten Mensch zu. Augen verschließen nützt da nichts - eine frühe Diagnose ist wichtig!
Mit rund 1,2 Millionen Betroffenen und 200.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Alzheimer eine Volkskrankheit, die uns alle angeht. Die häufigste Demenzform kann jeden treffen - unabhängig von Bildung, Einkommen oder gesellschaftlichem Stand.
Mit rund 1,2 Millionen Betroffenen und 200.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Alzheimer eine Volkskrankheit, die uns alle angeht. Die häufigste Demenzform kann jeden treffen - unabhängig von Bildung, Einkommen oder gesellschaftlichem Stand.
Alzheimer: Eine frühe Diagnose ist wichtig!
Zum Welt-Alzheimer-Tag am 21. September wies die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI), der größte private Förderer öffentlicher Alzheimer-Forschung in Deutschland, besonders auf die Bedeutung einer frühzeitigen Diagnosestellung hin."Wir möchten den diesjährigen Welt-Alzheimer-Tag gezielt nutzen, um den Menschen die Angst vor dem Arztbesuch zu nehmen. Denn eine frühzeitige Diagnose sichert Lebensqualität", sagt AFI-Sprecherin Christine Kerzel. "Nur so haben Betroffene die Möglichkeit, wichtige Entscheidungen über Betreuung und Pflege weitestgehend eigenständig zu treffen. Deshalb empfehlen wir allen Senioren, die bei sich eine Verschlechterung des Gedächtnisses feststellen, den Gang zum Arzt. Nur dieser kann feststellen, ob tatsächlich eine Alzheimer-Erkrankung vorliegt."
Mit der Diagnosestellung durch einen Hausarzt, Neurologen oder Psychiater kann zugleich auch eine Therapie beginnen. Alzheimer ist zwar trotz weltweiter Forschung bisher nicht heilbar. Die zugelassenen Medikamente können aber den Krankheitsverlauf verzögern bzw. stabilisieren. Da es sich bei Alzheimer um eine fortschreitende Gehirnleistungsstörung handelt, ist es besonders wichtig, die Krankheit möglichst lange in einem frühen Stadium zu halten. Auch Begleiterkrankungen wie Schlafstörungen oder Depressionen können gezielt behandelt werden.












