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Die 10 besten Tipps, die Heizkosten zu reduzieren

18.03.13 08:29
Heizkosten sparenMit ein paar Tipps lässt sich eine Menge Energie und damit bares Geld sparen.
Foto: deutsche presse agentur

Ein Grad weniger = 6 Prozent gespart

Mit wenigen Handgriffen und ohne viel Geld zu investieren, kann jeder seine Heizkosten senken. Das macht sich nicht nur positiv im Geldbeutel bemerkbar, sondern schont auch die Umwelt und unsere Ressourcen.

Die 10 besten Tipps, die Heizkosten zu reduzieren:

1. Raumtemperatur: Wieviel Grad brauchen Sie wirklich in Schlaf- oder Wohnzimmer? Bedenken Sie: Ein Grad weniger bedeutet etwa sechs Prozent weniger Energiekosten. Müssen Sie wirklich bei 20 Grad schlafen, müssen es 23 Grad im Wohnzimmer sein? Sicher nicht.

2. Wissen Sie eigentlich, wie hoch Ihre Heizkosten sind? Nehmen Sie sich Ihre Rechnung einmal vor. Dann können Sie auch schnell ausrechnen, wie viel Geld Sie pro Jahr sparen, wenn Sie die Raumtemperatur in den kalten Monaten um zwei Grad senken. Sie werden überrascht sein. Und: Schauen Sie sich Ihre Rechnung genau an. Gibt es versteckte Kosten? Verstehen Sie die Auflistung nicht? Dann greifen Sie zum Telefonhörer und fragen bei Ihrem Anbieter nach. Viele Rechnungen sind tatsächlich zu hoch. Es lohnt sich auch ein Blick im Internet auf die verschiedenen Vergleichsrechner. Ein Wechsel des Energieanbieters kann richtig viel Geld bringen.

3. Wärmen Sie nicht die Wand. Eine Isolationsschicht hinter dem Heizkörper oder Dämmplatten bringen eine Menge. Die Wärme wird nicht von der Wand aufgenommen, sondern in den Raum reflektiert. Sie heizen effektiver und brauchen weniger Energie, um den Raum zu erwärmen. Die Iso-Folie und die Dämmplatten gibt es im Baumarkt.

4. Programmierbare Thermostate: Diese Geräte ermöglichen eine automatische Absenkung der Temperatur bei Nichtbenutzung der Räume. Wenn Sie wissen, Sie sind in den kommenden Tagen nicht da oder Sie brauchen das Zimmer nicht wirklich, dann regulieren Sie mit diesen Thermostaten die Temperatur nach unten.

5. Warmwasserleitungen im Keller sollten gut wärmegedämmt sein. Dann vermeiden Sie Wärmeverluste. Auch hierfür gibt es Isolationsmaterial im Baumarkt, das Sie auch leicht selbst anbringen können.

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Richtig lüften - Heizkörper nicht zuhängen

6. Wichtig ist auch richtiges Lüften. Nicht das Fenster "auf Kipp" stehen lassen. Kurzes, kräftiges Lüften, das sogenannte Stoß-Lüften, ist besser als Dauerlüften. Lassen Sie aber die Räume nicht komplett auskühlen. Sonst droht Schimmel.

7. Rolläden helfen beim Isolieren. Das heißt: Wenn Sie Rolläden haben, dann lassen Sie sie abends auch herunter. Das hält die Wärme drinnen und die Kälte draußen.

8. Heizkörper nicht zuhängen. Ein ganz wichtiger Tipp. Was nutzt es, wenn Sie heizen und dann haben Sie lange Vorhänge vor den Heizkörpern. Auch Möbel gehören nicht vor die Heizkörper. Blumen schon gar nicht, auch der Blumen zuliebe.

9. Entlüften. Damit eine Heizung reibungslos funktioniert, muss sie regelmäßig entlüftet werden. Mit einem Entlüftungsschlüssel müssen Sie so lange entlüften, bis Wasser austritt. Kontrollieren Sie den Wasserstand der Heizung danach, möglicherweise muss nachgefüllt werden.

10. Checken Sie Ihre Heizung einfach mal generell. Lohnt sich die Anschaffung einer neuen energiesparenden Heizungsanlage? Die neuen Geräte können leicht 30 bis 40 Prozent Energie einsparen. Das heißt: Eine neue Anlage amortisiert sich schnell. Als Faustregel gilt: Alles 15 Jahre austauschen.

Und noch etwas: Für Solarwärme- und Biomasseanlagen gibt es Zuschüsse vom Staat. Informationen darüber gibt es unter anderem bei der Verbraucherzentrale NRW unter www.meine-wende.de.