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Deutschland leidet an Magen-Darm

17.12.12

Magen-Darm-Erkrankungen richtig behandeln

Magen-Darm-Erkrankungen haben zurzeit wieder Hoch-Saison. Allein dem Robert-Koch-Institut werden jede Woche 2.500 Noroviren-Fälle übermittelt. Aber nicht bei jedem Brechdurchfall ist der hochansteckende Norovirus mit im Spiel.

Allgemeinmediziner Dr. Thomas Georgi beantwortet die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Magen-Darm-Erkrankungen.

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Woran erkenne ich Noroviren?
Der Unterschied zwischen einer Norovirusinfektion und anderen Magen-Darm-Erkrankungen liegt meist im besonders schnellen Krankheitsbeginn. Aus völligem Wohlbefinden wird plötzlich ein sehr starkes Krankheitsgefühl. Dazu gehören starkes Erbrechen und auch starke Durchfälle.

Aber wann muss ich zum Arzt gehen?
Nach ein bis zwei Tagen sollte das Schlimmste eigentlich vorbei sein. Sollte es länger dauern, dann sollte man auf jeden Fall den Arzt aufsuchen.

Welche Medikamente helfen?
Es gibt keine ursächliche Medizin, die die Viren beseitigt. Die Ärzte können nur versuchen, die Symptome zu lindern.

Von herkömmlichen Durchfallmitteln raten Ärzte oft ab. Sie nützen kaum etwas. Wichtiger ist, den Flüssigkeits- und Salzverlust auszugleichen. Das können zum Beispiel Suppen oder spezielle Elektrolyt-Lösungen.

Kann man denn essen, was man will?
Im wesentlichen Tee und Zwieback. Es geht auch immer ein bisschen Banane und geriebener Apfel. Aber man sollte fettige Speisen vermeiden: Fleisch, Wurst und Käse - davon sollte man Abstand nehmen. Außerdem viel Tee trinken oder klare Brühe löffeln.

Noroviren sind extrem ansteckend. Was eigentlich immer gilt, ist zurzeit richtig wichtig: die Hygiene. Also Händewaschen und Gegenstände, die andere benutzt haben, abwischen. Nur so kann man versuchen, sich vor der Ansteckung mit dem fiesen Norovirus zu schützen.

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