Burn-out: Jeder Zweite klagt über psychische Krankheiten
28.11.11
Ausgebrannt in die zweite Lebenshälfte: Jeder Zweite klagt darüber.Betroffene sind kraftlos und schwer erschöpft
Ausgebrannt in die zweite Lebenshälfte: Laut einer aktuellen Studie, die das "Institut für neue soziale Antworten" (INSA) in Auftrag gegeben hat, klagen 47 Prozent der über 50-Jährigen über jobbedingte psychische Krankheiten. Aber nicht nur der Burn-out beschäftigt die Ü50-Generation.
62 Prozent der Befragten fürchten sich vor einer Demenz im Alter. 59 Prozent sagen, dass sie die Pflegekosten für sich nicht zahlen könnten. Fast jeder Zweite (48 Prozent) würde später nicht im Altersheim leben wollen. 43 Prozent würde am liebsten so lange arbeiten, wie es die Gesundheit erlaubt.
Dabei gibt vor allem das Chronische Erschöpfungssyndrom den Medizinern Rätsel auf. Betroffene sind mit ihren Kräften am Ende und oft vollkommen verzweifelt. Und es kann jeden treffen: Leistungssportler, Wissenschaftler, Handwerker, Hausfrauen oder Schüler.
Vor einiger Zeit hatte man die Erschöpfungszustände noch als Burn-Out-Syndrom oder Folgen von Depressionen betrachtet. Doch mittlerweile ist klar. Die Folgen des chronischen Erschöpfungssyndroms (auch als CFS bezeichnet) auf den menschlichen Körper und seine Psyche sind noch heftiger. Das Syndrom ist eine Krankheit, bei der Betroffene mit ihren Kräften oft vollkommen am Ende sind und teilweise gar nicht mehr aus dem Bett kommen.
Das chronische Erschöpfungssyndrom ist vor allem gekennzeichnet durch eine lähmende geistige und körperliche Erschöpfung sowie durch eine spezifische Kombination weiterer Symptome. Dazu gehören neben der chronischen Müdigkeit und Kraftlosigkeit unter anderem auch Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, nicht erholsamer Schlaf, Empfindlichkeiten der Lymphknoten sowie eine anhaltende Verschlechterung des Zustands nach Anstrengungen.
Weil die Situation oft ausweglos erscheint, verfallen viele Betroffene zudem in Depressionen.
62 Prozent der Befragten fürchten sich vor einer Demenz im Alter. 59 Prozent sagen, dass sie die Pflegekosten für sich nicht zahlen könnten. Fast jeder Zweite (48 Prozent) würde später nicht im Altersheim leben wollen. 43 Prozent würde am liebsten so lange arbeiten, wie es die Gesundheit erlaubt.
Dabei gibt vor allem das Chronische Erschöpfungssyndrom den Medizinern Rätsel auf. Betroffene sind mit ihren Kräften am Ende und oft vollkommen verzweifelt. Und es kann jeden treffen: Leistungssportler, Wissenschaftler, Handwerker, Hausfrauen oder Schüler.
Vor einiger Zeit hatte man die Erschöpfungszustände noch als Burn-Out-Syndrom oder Folgen von Depressionen betrachtet. Doch mittlerweile ist klar. Die Folgen des chronischen Erschöpfungssyndroms (auch als CFS bezeichnet) auf den menschlichen Körper und seine Psyche sind noch heftiger. Das Syndrom ist eine Krankheit, bei der Betroffene mit ihren Kräften oft vollkommen am Ende sind und teilweise gar nicht mehr aus dem Bett kommen.
Das chronische Erschöpfungssyndrom ist vor allem gekennzeichnet durch eine lähmende geistige und körperliche Erschöpfung sowie durch eine spezifische Kombination weiterer Symptome. Dazu gehören neben der chronischen Müdigkeit und Kraftlosigkeit unter anderem auch Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, nicht erholsamer Schlaf, Empfindlichkeiten der Lymphknoten sowie eine anhaltende Verschlechterung des Zustands nach Anstrengungen.
Weil die Situation oft ausweglos erscheint, verfallen viele Betroffene zudem in Depressionen.
Krankheit ist schwer zu diagnostizieren
Eine weitere Schwierigkeit: Ärzten fällt es schwer, die Krankheit präzise zu diagnostizieren, weil beim chronischen Erschöpfungssyndrom viele Symptome vorkommen, die auch andere Krankheiten begleiten. In Deutschland leiden Schätzungen zufolge einer von dreihundert Menschen an der Krankheit.Aber wie kann den Betroffenen geholfen werden?
Forscher aus England haben in einer Studie mit 641 Patienten nun mehrere Therapien getestet, wie sie im Fachmagazin 'The Lancet' schreiben. Die Mediziner wählten dabei verschiedene Behandlungsansätze und wendeten sie bei vier Gruppen an. Alle Teilnehmer erhielten bei Bedarf Medikamente gegen Schlaflosigkeit und Depressionen.
Gruppe 1: Medikamente aber keine weitere Therapie
Gruppe 2: Kognitive Verhaltenstherapie
Gruppe 3: Bewegungsprogramm. bei dem stufenweise die körperliche Aktivität gesteigert wird
Gruppe 4: APT-Therapie, bei der versucht wird die wenige Energie, sinnvoll zu nutzen
Nach einem Jahr prüften die Ärzte dann den Zustand ihrer Patienten. Das Ergebnis: 60 Prozent der Teilnehmer der Gruppe mit dem Bewegungsprogramm und der Verhaltenstherapie ging es nach einem Jahr deutlich besser als zu Beginn der Studie. Diese Methoden scheinen offensichtlich eine größere Wirkung zu erzielen, als die APT-Therapie (42 Prozent der Patienten ging es besser) oder gar der Verzicht auf zusätzliche Therapien (45 Prozent der Patienten ging es besser).











