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Billig-Sekt: Das sind die leckersten Sorten

27.12.12 11:07
Sekt aus dem Discounter: Das sind die leckersten Sorten.Für Sekt und Champagner muss man kein Vermögen ausgeben, um gute Qualität zu bekommen.

Ob Sekt oder Champagner: Feiern lässt es sich mit allen Sorten, aber es gibt doch Unterschiede – vor allem im Preis.

Der Durchschnittssekt aus dem Discounter ist schon für etwa 2,50 Euro pro Flasche zu haben. Doch was für ein Gemisch bekommen wir eigentlich für die paar Euro? Die Basis bilden in der Regel Billig-Weine, die in mehreren Schritten und unter Zugabe von Zucker und Hefe in einem Gärungsprozess in Sekt oder Champagner umgewandelt werden. Nach der sogenannten Tankgärung, in der gärungseigene Kohlensäure entsteht, wird der Sekt in Flaschen abgefüllt.

Übrigens: Je mehr Zucker sie enthalten, desto weniger ‚trocken‘ schmecken sie. In einem halbtrockenen Liter Sekt beispielsweise sind 16,5 Stück Würfelzucker bzw. 50g pro Liter. ‚Trocken‘ heißt 35 g Zucker pro Liter, ‚Extra trocken‘ bedeutet 20 g Zucker pro Liter und ‚Brut‘ 15 g je Liter. Noch ein Unterschied neben der Verwendung von Billig-Wein: Den Reifungsprozess erfahren die günstigen Prickelweine schließlich in großen Tanks, nicht wie die teureren Sorten in Flaschen.

Und sie schmecken trotzdem! Öko-Test (Jahrbuch 2012) hat schon mal die Korken knallen lassen und einige Sekt- und Champagnersorten gekostet und auf ihre Inhaltsstoffe untersucht. Bestnoten erhielten insbesondere alle fünf getesteten Billig-Champagner:

- Champagne Comte de Brismand, Brut Reserve Lidl
- Champagne Comtesse Marie- Louise, Brut Penny
- Champagne Resonnance Brut Netto Marken- Discount
- Champagne Veuve Durand, Brut Aldi Nord
- Champagne Vve. Monsigny Sélection, Brut Aldi Süd

Auch bei Stiftung Warentest (Test 12/10) kommen die Discounterchampagner gut weg: Veuve Monsigny von Aldi Süd und Comte de Brismand Champagne von Lidl lagen im „guten“ Mittelfeld und kosten mit jeweils 11,50 Euro nur einen Bruchteil der teuren, aber „sehr guten“ Testsieger. Die günstige Champagner-Variante hinkt den teuren Sorten in Sachen Geschmack kaum hinterher.

Öko-Test empfiehlt Discounterchampagner insbesondere wegen des „sehr guten“ Preis-Leistungs-Verhältnisses. Wem allerdings Champagner zu herb ist, der sollte auf Sekt umsteigen, der generell frischer und fruchtiger schmeckt. Mit mindestens ‚gut‘ bestanden den Geschmackstest auch diese eher günstigen Sorten:

- Brut Dargent Blanc de Blancs Chardonnay 2008
La Maison du Vigneron
- Freixenet Cava Carta Nevada, Seco Freixenet
- Frizz Sekt Brut 2008
Weinkellerei Knobloch (Naturwarenladen)
- Fürst von Metternich Riesling Sekt, Extra Trocken
Fürst von Metternich
- Geldermann Sekt Brut Geldermann
- Graeger Sekt Trocken Sekthaus Graeger
- Henkell Trocken Henkell
- Kessler Gold Trocken Kessler Sekt
- Kloster Eberbach Riesling Trocken 2008
Hessische Staatsweinkellerei
- Mumm & Co., Extra Dry Godefroy
- Rotkäppchen Riesling Trocken Rotkäppchen
- Schloss Wachenheim Riesling Brut
Sektkelterei Schloss Wachenheim
- Sueno Sekt Brut Peter Riegel Weinimport
- Tango Brut Naturian (Naturwarenladen)