Fiat 500 C - klein, knuddelig und jetzt schon Kult
19.01.10

Foto: AUTOIMPORT
Faltdach begeistert Fans
Klein, knubbelig, Kult – man braucht nur drei Wörter, um den Fiat 500 treffend zu beschreiben. Denn seit es das neue Model gibt, ist die Anhängerschaft enorm gestiegen. Auch wenn der Preis mitgewachsen ist. Größer ist er allerdings auch geworden. Dieses Argument beeindruckt einen normal großen Mann von 1,80 Meter nicht. Denn größer ist immer noch zu klein. Die Zielgruppe, die sich Fiat vorstellt und die hier auch zugreift, sind in erster Linie Frauen: Fahranfängerinnen bekommen im Zweifel von Daddy zum 18. Geburtstag den Fiatschlüssel überreicht. Er dient als Zweitwagen für die holde Gattin und als Citycruiser für alle, die wenig reisen oder zumindest mit wenig Gepäck.
Fiat hat im September den 500 C auf den Markt gebracht. Kostenpunkt: 14.000 bis 19.000 Euro. Die Zeit für ein Cabrio scheint etwas ungewöhnlich gewählt, davon lassen sich wahre Fans nicht abgeschrecken. Das Textilverdeck lässt sich per Knopfdruck öffnen – wer möchte auch mit Heckpartie. Dann surrt auch die beheizbare Glasheckscheibe nach unten und es weht einem ein frischer Wind um die Nase. Zu zugig wird es allerdings nicht, denn die Kofferraumhaube hält den schnittigen Wind ab – außerdem ist man mit weniger als 60 km/h auch nicht rasendschnell unterwegs, mehr ist nämlich nicht drin. Wer das Faltdach allerdings nur bis zu Heckscheibe öffnet, kann auch volle Pulle, sprich 180 km/h, fahren. Was die Sicherheit angeht, brauchen die Insassen sich nicht unwohl fühlen. Ein Textil- ist zwar kein Hartschalenverdeck – ganz klar, aber die Sicherheit wurde nicht vergessen. Ein verstärkter Dachrahmen schützt im Falle eines Überschlags.
Fiat hat im September den 500 C auf den Markt gebracht. Kostenpunkt: 14.000 bis 19.000 Euro. Die Zeit für ein Cabrio scheint etwas ungewöhnlich gewählt, davon lassen sich wahre Fans nicht abgeschrecken. Das Textilverdeck lässt sich per Knopfdruck öffnen – wer möchte auch mit Heckpartie. Dann surrt auch die beheizbare Glasheckscheibe nach unten und es weht einem ein frischer Wind um die Nase. Zu zugig wird es allerdings nicht, denn die Kofferraumhaube hält den schnittigen Wind ab – außerdem ist man mit weniger als 60 km/h auch nicht rasendschnell unterwegs, mehr ist nämlich nicht drin. Wer das Faltdach allerdings nur bis zu Heckscheibe öffnet, kann auch volle Pulle, sprich 180 km/h, fahren. Was die Sicherheit angeht, brauchen die Insassen sich nicht unwohl fühlen. Ein Textil- ist zwar kein Hartschalenverdeck – ganz klar, aber die Sicherheit wurde nicht vergessen. Ein verstärkter Dachrahmen schützt im Falle eines Überschlags.
Zwar hat der 500 C etwas mehr auf den Rippen als die geschlossene Variante, aber der Spritverbrauch schont trotzdem den Geldbeutel – und die Umwelt. Die Diesel-Variante (1,3 Liter-Vierzylinder/95 PS) mit Partikelfilter schluckt im Schnitt vier Liter Diesel auf 100 Kilometer bei einem CO2-Ausstoß von 104 g/km. Selbst wer den sechsten Gang ignoriert und auf der Autobahn richtig Gas gibt, treibt den Verbrauch trotzdem nicht (viel) höher.
Auf den ersten Blick wirkt das Interieur hochwertig – auf dem zweiten allerdings sieht man, wo gespart wurde und wünscht sich doch etwas mehr Eleganz für sein Geld. Stylisch ist er trotzdem oder sagen wir mal kultig, wofür er nicht selten ein „wow, cool – echt schön“ einheimst.
Die vielen Zier-Chrom-Leisten, das lederbespannte Lenkrad und der Schaltknüppel sind einfach Eyecatcher. Klimaanlage, elektrischer Spiegel, Zentralverriegelung, Aluräder, CD-Radio und Fahrersitz-Höhenverstellung sind beim 500 serienmäßig dabei – und das macht schon einen guten Eindruck.
Ein Ausbund an Temperament ist er auch mit beinahe 100 PS nicht wirklich. Sportliches Fahren ist hier angesagt, um gerade beim Überholmanöver nicht doof dazustehen. Da der Spritverbrauch aber dennoch nicht gemein in die Höhe schießt, ist das aber eigentlich egal. Und im Zweifel entscheiden sich die Damen (und natürlich einige Herren) für den knackigen Italiener, weil sie sich verliebt haben und nicht weil sie ein Wettrennen mit Porsche gewinnen wollen. Manchmal ist zählt eben doch das Aussehen...
Kirsten Wendenburg






