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Vorsorgeuntersuchung: Krankheiten früh genug erkennen

07.04.14 12:18
Regelmäßige Vorsorge lohnt sichDer regelmäßig Gang zur Vorsorgeuntersuchungen kann sich lohnen: Denn früh erkannt, lassen sich viele Krankheiten heilen, lindern oder ihr Voranschreiten bremsen.
Foto: dpa bildfunk

Idealer Vorsorgeplan für Männer und Frauen

Gesündere Ernährung, weniger Alkohol, endlich mit dem Rauchen aufhören - gute Vorsätze gibt es genügend. Doch einen sollten Sie in keinem Fall vergessen: regelmäßig zur Vorsorge gehen. Denn bereits durch einfache Blut-, Urin- oder Stuhltests können Ärzte Rückschlüsse auf die Funktionstätigkeit Ihrer Organe ziehen. Und früh erkannt, lassen sich viele Krankheiten lindern oder sogar ganz heilen.

Mit diesen acht Vorsorgeuntersuchungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen empfohlen und bezahlt werden, können Sie Ihr Leben verlängern:

Impfungen
Impfungen sind Schutzmaßnahmen gegen Infektionskrankheiten, sollen das Immunsystem stärken und dafür sorgen, dass Krankheiten rasch eingedämmt oder ganz verhindert werden. Sowohl für Frauen als auch Männer ab dem 18. Lebensjahr werden deshalb Tetanus-Diphterie-Impfungen (nach einer Grundimmunisierung im Kindesalter), Impfungen gegen Keuchhusten und Vakzinationen gegen Kinderlähmung empfohlen und bezahlt.

Check-up
Gesundheitliche Risiken können in jedem Lebensabschnitt auftreten. Zur Früherkennung von Herz-Kreislauf- und Nieren-Erkrankungen sowie Diabetes wird Männern und Frauen ab 35 Jahren die Überprüfung der Blut- und Urin-Werte nahe gelegt. Diese Untersuchungen sollten in einem Zeitintervall von zwei Jahren durchgeführt werden.

Grippeschutz
Neben den bereits genannten Impfungen wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) auch die Standardimpfung gegen Influenza empfohlen. Frauen und Männer sollten diese Leistung bis zum 60. Lebensjahr jährlich in Anspruch nehmen. So kann bereits ein kleiner Piks vor Grippe und bakteriellen Lungenentzündungen schützen!

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Hautkrebs-Screening
Seit dem 1. Juli 2008 haben deutschlandweit alle Männer und Frauen ab dem 35. Lebensjahr (sofern sie gesetzlich versichert sind) Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening. Bei dieser Früherkennungsuntersuchung wird die gesamte Körperoberfläche auf Hinweise auf die weltweit häufigste Krebserkrankung durchleuchtet. Genutzt werden kann dieser Check aller zwei Jahre.

Darmkrebs-Früherkennung
Ab dem 50. Lebensjahr werden Männer und Frauen der Test auf verborgenes Blut im Stuhl und Tastuntersuchungen des Enddarms nahe gelegt. Bis zum 55. Lebensjahr sollten diese Checks jährlich durchgeführt werden, danach wird als Alternative zum Stuhltest die Darmspiegelung angeboten. Diese sollte innerhalb von zehn Jahren jedoch maximal einmal wiederholt werden. Stuhltests können hingegen im Turnus von zwei Jahren erneuert werden.

Prostatakrebs-Früherkennung
Zur frühzeitigen Erkennung der bösartigen Tumorerkrankung der Vorsteherdrüse (Prostata) wird Männern ab 45 Jahren jährlich eine Tastuntersuchung der Prostata und der äußeren Genitale empfohlen und bezahlt. Zusätzlich angeraten - jedoch nicht finanziert - wird zudem die Bestimmung des Prostata-spezifischen Antigens im Blut.

Brustkrebs-Früherkennung
Für Frauen ab dem 30. Lebensjahr bieten die Krankenkassen kostenfrei Untersuchungen zur Brust-Krebsfrüherkennung an. Dabei werden sowohl die Brust als auch die Achselhöhlen abgetastet und Tipps zur regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust gegeben. Nach der ersten Behandlung sollte die Untersuchung einmal jährlich wiederholt werden.

Chlamydien-Screening
Mit diesen Bakterien ist nicht zu spaßen: Denn sie können zu einer Erkrankung der Schleimhäute führen und vor allem im Augen-, Atemwegs- und Genitalbereich zu schweren Erkrankungen wie Erblindung oder Unfruchtbarkeit führen. Frauen bis 25 wird dementsprechend empfohlen, jährlich eine Abstrich-Untersuchungen machen zu lassen.


(Quelle: Infozentrum für Prävention und Früherkennung)