Abschied von der Glühbirne: Am 1. September ist Schluss
27.08.12
Ab 1. September dürfen in der gesamten EU keine Glühbirnen mehr hergestellt oder vertrieben werden. Foto: deutsche presse agentur
Glühbirnen-Verkauf ist noch erlaubt
Die Hamsterkäufe sind in vollem Gange: Gleich für mehrere Haushalte besorgen Kunden kistenweise Glühbirnen. Denn ab dem 1. September gilt ein Herstellungs- und Vertriebsverbot für alle Glühlampen mit mehr als 10 Watt in der gesamten EU. Ziel des Verbots: Stromsparen und Klimaschutz. Händler können ihre alten Bestände den Kunden noch anbieten, neue Glühbirnen dürfen sie aber nicht mehr bestellen.
Inhaber von Elektrogeschäften haben deshalb ihr Lager rechtzeitig aufgestockt. Alleine in einem Münchner Geschäft gehen pro Woche bis zu 5.000 Birnen über die Theke. Und viele Kunden sind sauer, fühlen sich mit dem verordneten Ende der Glühlampe bevormundet. Sie decken sich mit ihrem gewohnt warmen Licht reichlich ein.
Inhaber von Elektrogeschäften haben deshalb ihr Lager rechtzeitig aufgestockt. Alleine in einem Münchner Geschäft gehen pro Woche bis zu 5.000 Birnen über die Theke. Und viele Kunden sind sauer, fühlen sich mit dem verordneten Ende der Glühlampe bevormundet. Sie decken sich mit ihrem gewohnt warmen Licht reichlich ein.
Auch das Argument, Energiesparlampen wären besonders umweltfreundlich, weil sie lange halten und damit nicht nur Strom sondern auch Rohstoffe und Geld einsparen, hat sich im Prüfzentrum in Wilhelmshaven nicht bestätigt. Beim Schalttest stellten die Prüfer fest, dass die ersten Energiesparlampen bereits nach 3.000 Schaltzyklen ausfallen. In Räumen, in denen mehrmals am Tag das Licht ein- und ausgeschaltet wird, halten die Lampen nicht mal ein Jahr.
Kein Wunder, dass sich die Begeisterung in Grenzen hält. Und dass viele sich mit Vorräten eindecken. Die Lagerräume sind jedenfalls so gut gefüllt, dass noch lange die Glühbirnen deutsche Zimmer erleuchten.









