Norovirus: An diesen Symptomen erkennen Sie den Magen-Darm-Infekt

12.02.2016 | 16:00
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Dr. Christoph Specht beantwortet wichtige Fragen

Jetzt ist Hochsaison für Magen-Darm-Grippe!

Magen-Darm-Erkrankungen richtig erkennen und behandeln

Meist zum Jahresbeginn kursieren die hochansteckenden Noroviren und sorgen im schlimmsten Falle für langwierige Magen-Darm-Erkrankungen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Viren erkennen und was Sie dagegen tun können:

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An welchen Symptomen erkenne ich Noroviren?
Der Unterschied zwischen einer Norovirusinfektion und anderen Magen-Darm-Erkrankungen liegt meist im besonders schnellen Krankheitsbeginn. Aus völligem Wohlbefinden wird plötzlich ein sehr starkes Krankheitsgefühl. Dazu gehören starkes Erbrechen und auch starke Durchfälle.

Wann muss ich zum Arzt gehen?
Nach ein bis zwei Tagen sollte das Schlimmste eigentlich vorbei sein. Sollte es länger dauern, dann sollte man auf jeden Fall den Arzt aufsuchen.

Welche Medikamente helfen?
Es gibt keine ursächliche Medizin, die die Viren beseitigt. Die Ärzte können nur versuchen, die Symptome zu lindern. Von herkömmlichen Durchfallmitteln raten Ärzte oft ab. Sie nützen kaum etwas. Wichtiger ist, den Flüssigkeits- und Salzverlust auszugleichen. Das können zum Beispiel Suppen oder spezielle Elektrolyt-Lösungen.

Kann man denn essen, was man will?
Im wesentlichen sind Tee und Zwieback gut verträglich. Es geht auch immer ein bisschen Banane und geriebener Apfel. Aber man sollte fettige Speisen vermeiden: Fleisch, Wurst und Käse - davon sollte man Abstand nehmen. Außerdem viel Tee trinken oder klare Brühe löffeln.

Noroviren sind extrem ansteckend. Was ganz besonders wichtig ist, ist die Hygiene. Also Händewaschen und Gegenstände, die andere benutzt haben, abwischen. Nur so kann man versuchen, sich vor der Ansteckung mit dem fiesen Norovirus zu schützen.

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AWZ-Folge vom 04.05.2016

"Sie behauptet was ...?!"