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Wann kommt der Frühling normalerweise zu uns?

11.04.13 11:42
In Köln ist der Frühling zuerst
Foto: dpa bildfunk

In Köln ist der Frühling zuerst

Zwar hatten wir Anfang März schon ein kurzes Frühlings-Feeling mit knapp über 21 Grad in Düsseldorf, aber dann ist es schnell wieder bergab gegangen. Doch ab wann können wir wirklich im Jahr mit Frühling rechnen? Die Wetterstatistik und die Bauernregeln geben uns Anhaltspunkte.

Der kalendarische Frühlingsbeginn ist im Jahr 2013 auf den 20.03. datiert! Um 12:02 Uhr gleitet die Sonne über den Äquator in Richtung Norden. Die Tag- und Nachtgleiche ist erreicht. Ab diesem Zeitpunkt sind die Tage länger als die Nächte! An Termine wie den kalendarischen oder meteorologischen Frühlingsbeginn (01.03.) hält sich das Wetter ja eh nie.

Wie ist der Frühlingsbeginn überhaupt definiert? Es ist der Tag, an dem die Temperatur dauerhaft plus fünf Grad erreicht! Und zwar nicht nur am Tage, sondern auch in der Nacht. Nach dieser Definition beginnt im Durchschnitt der Frühling in Köln als Erstes, nämlich um den 04.03. herum, gefolgt von Freiburg und Mannheim (um den 06.03.). In Stuttgart geht es um den 09.03. los, in Frankfurt am Main um den 13.03. und in Hannover etwa am 21.03.! Hamburg, Leipzig und Berlin müssen bis zum 26.03. warten und in München geht es erst um den 30.03. los. Die Alpen und die Küstengebiete bilden die Schlusslichter und sind noch später dran (Quelle: Deutscher Wetterdienst DWD).

Wann gab es in den letzten Jahren die ersten schönen Frühlingstage?

Im Jahr 2012 war es der 16. März mit Werten zwischen 16 und 22 Grad, im Jahre 2011 gab es schon am 12. März sonnige 12 bis 17 Grad. 2010 konnten wir uns am 18.03. an viel Sonne und 12 bis 18 Grad erfreuen. In den Jahren 2009 und 2008 mussten wir uns etwas länger gedulden: 2009 dauerte es bis zum 1. April bei 13 bis 16 Grad und auch 2008 gab es erst am 30. März viel Sonne bei 15 bis 24 Grad. (Quelle: Institut für Wetter- und Klimakommunikation IWK)

Und was sagen die Bauernregeln?

Da gibt es einige Lostage, die tatsächlich eingetreten sind und andere, von denen wir hoffen, dass sie nicht eintreten:

‚Hat’s zu St. Valentin (14.02.) gefroren, ist das Wetter lang verloren‘
‚Der St.Felix (21.02.) zeiget an, was 40 Tag`wir für Wetter han‘
‚Ist St. Peter (22.02.) kalt, hat der Winter noch lange Halt‘
‚Ist's zu St. Matthias (24.02.) kalt, hat der Winter noch lange Gewalt‘
‚Sieht St. Gertrud (07.03.) Eis, wird das ganze Jahr nicht heiß‘
‚Weht kalter Wind am Ottotag (23.03.), das Wild noch vier Wochen Eicheln mag‘
‚Wie St. Berthold (29.03.) gesonnen, so der Frühling wird kommen‘
‚So wie Martin (13.04.) es will, zeigt sich dann der ganze April ‘