Schwaches Geschlecht am Steuer bärenstark
08.03.10

Foto: deutsche presse agentur
Weniger Unfälle, weniger Punkte
Pünktlich zum Weltfrauentag drückt das weibliche Geschlecht triumphal auf die Hupe: Laut einer Studie des Auto Club Europa (ACE) sind sie die besseren Autofahrer. "Das vermeintlich schwache Geschlecht ist am Steuer besonders stark", heißt es in der ACE-Analyse. Im Straßenverkehr zeigten sich Frauen von ihrer guten Seite und fielen deutlich weniger durch Alkoholdelikte oder aggressives Fahren auf.
Der Studie zufolge verursachen Frauen deutlich weniger Unfälle mit Verletzten als Männer. Diese seien zudem an nahezu doppelt so vielen schweren Unfällen schuld." Die Bilanz aus dem Jahr 2008 zeigt: Von insgesamt 320.000 Unfällen mit Verletzungen eines oder mehrerer Beteiligten gingen 217.843 auf das Konto von Männern, rund zwei Drittel.
Der Studie zufolge verursachen Frauen deutlich weniger Unfälle mit Verletzten als Männer. Diese seien zudem an nahezu doppelt so vielen schweren Unfällen schuld." Die Bilanz aus dem Jahr 2008 zeigt: Von insgesamt 320.000 Unfällen mit Verletzungen eines oder mehrerer Beteiligten gingen 217.843 auf das Konto von Männern, rund zwei Drittel.
Mehr Kilometer, mehr Führerschein-Besitzer
Besonders sicher sind den Werten zufolge Autofahrerinnen aus den östlichen Bundesländern unterwegs: Brandenburg, Sachsen und Thüringen belegen die ersten drei Plätze, das Saarland ist Schlusslicht. Hier passierten - übrigens unabhängig vom Geschlecht - auch die meisten Unfälle unter Alkoholeinfluss. Auch die Verkehrssünder-Datei in Flensburg weist für die Fahrqualitäten des weiblichen Geschlechts gute Werte aus: Im Dezember 2008 waren nur 21,7 Prozent der Punktesammler Frauen.Der Auto Club selbst relativiert seine Studie allerdings in Teilen. "Fairerweise muss man erwähnen, dass Männer täglich deutlich mehr Kilometer zurücklegen", lautet der ergänzende Hinweis. Konkret: Im Jahr 2002 legten Männer durchschnittlich 30 Kilometer zurück, Frauen lediglich zwölf. Hinzu kommt, dass 93 Prozent der über 18-jährigen Männer einen Führerschein besitzt, Frauen kommen nur auf 82 Prozent. Dies kann das weibliche Geschlecht aber locker kontern - schließlich geht es in der Studie um Klasse, nicht um Masse.












