Poker Raub: Verdächtiger wieder frei
13.03.10

Foto: dpa bildfunk
Peinliche Panne der Polizei
Herber Rückschlag für die Berliner Polizei: Wie die 'Berliner Morgenpost' meldet müssen die Ermittler einen Verdächtigen, der in der Nacht zum Samstag festgenommen wurde, aus Mangel an Beweisen wieder laufen lassen.
Der Mann war am Freitagabend in einer Wohnung in Berlin von Spezialeinsatzkräften der Polizei festgenommen worden. Zuvor hatte ein Amtsrichter Haftbefehl erlassen. Nach Informationen der 'Morgenpost' reichten die Beweise für die Aufrechterhaltung des Haftbefehls nicht aus. Der Festgenommene hatte in seinen stundenlangen Vernehmungen die Beteiligung an dem Überfall auf das Pokerturnier bestritten.
In einem spektakulären Überfall hatten vier bewaffnete Männer hatten am vergangenen Samstag das internationale Pokerturnier im Berliner Hyatt-Hotel am Potsdamer Platz überfallen und rund 242.000 Euro erbeutet. Ein Wachmann hielt einen Täter zunächst im Würgegriff fest, musste ihn aber wieder laufen lassen, als ihn ein zweiter Räuber bedrohte. Bei dem Handgemenge entriss ein Praktikant des Hotels einem der Täter eine Tasche mit mehreren hunderttausend Euro.
Der Mann war am Freitagabend in einer Wohnung in Berlin von Spezialeinsatzkräften der Polizei festgenommen worden. Zuvor hatte ein Amtsrichter Haftbefehl erlassen. Nach Informationen der 'Morgenpost' reichten die Beweise für die Aufrechterhaltung des Haftbefehls nicht aus. Der Festgenommene hatte in seinen stundenlangen Vernehmungen die Beteiligung an dem Überfall auf das Pokerturnier bestritten.
In einem spektakulären Überfall hatten vier bewaffnete Männer hatten am vergangenen Samstag das internationale Pokerturnier im Berliner Hyatt-Hotel am Potsdamer Platz überfallen und rund 242.000 Euro erbeutet. Ein Wachmann hielt einen Täter zunächst im Würgegriff fest, musste ihn aber wieder laufen lassen, als ihn ein zweiter Räuber bedrohte. Bei dem Handgemenge entriss ein Praktikant des Hotels einem der Täter eine Tasche mit mehreren hunderttausend Euro.
Pokerturnier nicht legal?
Nach der Festnahme sind auf der Suche nach weiteren mutmaßlichen Täter zwei Wohnungen durchsucht worden. Mit dem Hinweis auf laufene Ermittlungen wurden aber keinerlei Angaben über den Stand der Fahndung gemacht.Das Pokerturnier soll zudem einem Medienbericht zufolge rechtlich nicht einwandfrei gewesen sein. Wie 'Der Spiegel' in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sei das Turnier nicht mit dem Glücksspielstaatsvertrag vereinbar gewesen. Andere Bundesländer wie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hätten das Spiel deshalb verhindert.
Grundsätzlich sei Pokerspiel mit hohen Einsätzen nur in zugelassenen Spielbanken mit entsprechenden Sicherheitseinrichtungen erlaubt, schreibt der 'Spiegel'. Um das Turnier dennoch ausrichten zu können, sei die Spielbank Berlin zum alleinigen Veranstalter und das Grand Hyatt zum "zeitweiligen Spielbankstandort" erklärt worden. Darüber hinaus habe sich ein Teil der Kandidaten für das Berliner Turnier über illegale Spiele im Netz qualifizieren können. Der Internetanbieter "Pokerstars", der in Deutschland illegale Glücksspiele betreibe, habe das Pokerturnier gesponsert.












