Was ist bei der EM erlaubt, was nicht?
07.06.12

Foto: dpa bildfunk
EM-Ausnahmezustand: Was geht, was geht gar nicht?
Bei Dennis Reinhardt aus Frankenthal ist nicht zu übersehen: er ist Deutschland-Fan und freut sich riesig auf die EM. Doch ist es eigentlich erlaubt sein Haus in eine riesige Flagge zu verwandeln?
"Wir sind alle gut befreundet im Haus. Da sagt keiner was, die machen sogar alle noch mit."
Dennis und seinen Nachbarn gehört das Haus. Sie müssen Wimpel und Fahnen nur so anbringen, dass sie niemanden verletzen können. Aber auch Mieter dürfen ihr Haus zur EM verschönern, nur die Haussubstanz beschädigen darf man dabei nicht.
Auch im Straßenverkehr müssen Wimpel und Fahnen so montiert sein, dass sie den Verkehr nicht behindern oder gar Unfälle verursachen. Doch wie verhält man sich als Fan beim Autokorso?
Peter Groll, Anwalt für Arbeitsrecht: "Auch beim Autokorso gilt die Straßenverkehrsordnung. Die schreibt vor, dass man grundsätzlich angeschnallt sein muss. Aber auch hier wird die Polizei sicher mal ein Auge zudrücken und nicht den gesamten Autokorso anhalten, weil alle nicht angeschnallt sind."
Klare Regeln gelten am Arbeitsplatz. Denn Zurücklehnen und Spiele gucken ist nicht erlaubt:
Peter Groll: "Grundsätzlich bestimmt der Arbeitgeber die Spielregeln: Fernsehe und Liveticker am Arbeitsplatz sind in der Regel nicht erlaubt, da gibt es auch keine Ausnahmen."
Zum Glück wollen aber die meisten Chefs selber wissen, wie das Spiel ausgeht. Und so gehört der Fernseher während der EM in den meisten Büros dazu. Genauso wie das obligatorische EM-Würstchen. Der Grillrauch darf nur niemanden belästigen. Wer da auf Nummer Sicher gehen will bruzzelt auf dem Elektrogrill.
Dennis Reinhardt und seine Freunde aus Frankenthal haben in der Nähe ihres EM-Hauses eine Halle fürs Public Viewing hergerichtet. Hier soll richtig gefeiert werden - doch was ist, wenn das auch richtig laut wird?
Peter Groll: "Es wird sicherlich auch hier besonderes Verständnis der Nachbarschaft geben, dass wenn Deutschland gewonnen hat, man etwas länger Party macht. Wenn dann die Polizei kommt, muss man halt mit der diskutieren."
Oder man macht es, wie bei jeder guten Party: Einfach alle Nachbarn einladen, dann kann sich auch niemand beschweren.
"Wir sind alle gut befreundet im Haus. Da sagt keiner was, die machen sogar alle noch mit."
Dennis und seinen Nachbarn gehört das Haus. Sie müssen Wimpel und Fahnen nur so anbringen, dass sie niemanden verletzen können. Aber auch Mieter dürfen ihr Haus zur EM verschönern, nur die Haussubstanz beschädigen darf man dabei nicht.
Auch im Straßenverkehr müssen Wimpel und Fahnen so montiert sein, dass sie den Verkehr nicht behindern oder gar Unfälle verursachen. Doch wie verhält man sich als Fan beim Autokorso?
Peter Groll, Anwalt für Arbeitsrecht: "Auch beim Autokorso gilt die Straßenverkehrsordnung. Die schreibt vor, dass man grundsätzlich angeschnallt sein muss. Aber auch hier wird die Polizei sicher mal ein Auge zudrücken und nicht den gesamten Autokorso anhalten, weil alle nicht angeschnallt sind."
Klare Regeln gelten am Arbeitsplatz. Denn Zurücklehnen und Spiele gucken ist nicht erlaubt:
Peter Groll: "Grundsätzlich bestimmt der Arbeitgeber die Spielregeln: Fernsehe und Liveticker am Arbeitsplatz sind in der Regel nicht erlaubt, da gibt es auch keine Ausnahmen."
Zum Glück wollen aber die meisten Chefs selber wissen, wie das Spiel ausgeht. Und so gehört der Fernseher während der EM in den meisten Büros dazu. Genauso wie das obligatorische EM-Würstchen. Der Grillrauch darf nur niemanden belästigen. Wer da auf Nummer Sicher gehen will bruzzelt auf dem Elektrogrill.
Dennis Reinhardt und seine Freunde aus Frankenthal haben in der Nähe ihres EM-Hauses eine Halle fürs Public Viewing hergerichtet. Hier soll richtig gefeiert werden - doch was ist, wenn das auch richtig laut wird?
Peter Groll: "Es wird sicherlich auch hier besonderes Verständnis der Nachbarschaft geben, dass wenn Deutschland gewonnen hat, man etwas länger Party macht. Wenn dann die Polizei kommt, muss man halt mit der diskutieren."
Oder man macht es, wie bei jeder guten Party: Einfach alle Nachbarn einladen, dann kann sich auch niemand beschweren.










