Letzte Hoffnung: Organspende
14.05.12
Ein Stück Papier kann Leben retten: Haben Sie einen Organspende-Ausweis?Leben statt Wachkoma
Was Kara Mellick in der Brust des dreijährigen Faris schlagen hört, ist das Herz ihrer verstorbenen Tochter Karlie. "Karlie ist nicht weg. Sie ist vielleicht nicht körperlich da, aber ihr Herz lebt im Körper des Jungen weiter."
Vor drei Jahren beginnt Karas Albtraum: Sie kommt von der Arbeit nach Hause und ihre neun Monate alte Tochter ist nicht da. Die kleine Karlie liegt mit mehreren Rippenbrüchen, gebrochenen Armen und Beinen und einem geschwollenen Gehirn im Krankenhaus. Was Kara erst später erfährt: Verantwortlich dafür ist ihr eigener Freund, der eigentlich auf ihre Kleine aufpassen sollte.
Für die Mutter bricht eine Welt zusammen. "Die Menschen sagen, es wird mit der Zeit besser. Aber ich glaube das nicht: Nichts wird besser.“
Vor drei Jahren beginnt Karas Albtraum: Sie kommt von der Arbeit nach Hause und ihre neun Monate alte Tochter ist nicht da. Die kleine Karlie liegt mit mehreren Rippenbrüchen, gebrochenen Armen und Beinen und einem geschwollenen Gehirn im Krankenhaus. Was Kara erst später erfährt: Verantwortlich dafür ist ihr eigener Freund, der eigentlich auf ihre Kleine aufpassen sollte.
Für die Mutter bricht eine Welt zusammen. "Die Menschen sagen, es wird mit der Zeit besser. Aber ich glaube das nicht: Nichts wird besser.“
Karlie lebt in Faris weiter
Karas Freund hat das kleine Mädchen so schwer misshandelt, dass schnell klar wird: Karlies Gehirn ist für immer geschädigt. Sie würde dauerhaft im Wachkoma bleiben. "Ich wollte sie nicht aus reinem Egoismus behalten. Deshalb entschied ich mich, ihre Organe zur Spende freizugeben", so Kara Mellick. Für die Pyschologin Katharina Ohana eine nachvollziehbare Form der Trauerbewältigung. "Wenn Leben eines anderen Kindes gerettet wird, hilft das auch ganz oft den Schmerz ein bisschen besser zu überwinden."Karlies Tod, so sagt sich Kara heute, war zumindest nicht komplett sinnlos. Denn das Herz ihrer Kleinen hat geholfen, Faris Leben zu retten. In Deutschland wäre es allerdings nicht möglich, dass die beiden sich treffen, hier ist die Spende anonym.
Der Schmerz, ihre geliebte Tochter verloren zu haben, wird Kara immer begleiten. Aber auch die Gewissheit, dass Karlie in Faris irgendwie weiterlebt.










