TV HIGHLIGHT
Immer freitags um 20.15 Uhr!
Presenter

Test: Ist Ihr Kind gestresst und überfordert?

16.01.12
Schule, Hausaufgaben, Sportverein und AGs - der Terminkalender vieler Kinder ist voller als der ihrer Eltern.Schule, Hausaufgaben, Sportverein und AGs - der Terminkalender vieler Kinder ist voller als der ihrer Eltern.

Die Zahlen sind dramatisch: Nach einer neuen Studie hat jedes vierte Kind psychische Probleme. Einer der Gründe dafür sei, so Experten, der Leistungsdruck in der Schule. Wie groß ist überhaupt der Stress, dem Kinder ausgesetzt sind? Und was können Eltern tun?

Wie groß ist die Belastung der Kinder im Alltag und was kann man gegen den Stress tun? Gemeinsam mit drei Familien machen wir den Test. Lara, 10 , Karim 5 und Louisa, 13 Jahre alt. Einen ganzen Tag lang schließen wir die Drei an ein Stressmessgerät. Die Ergebnisse wird unser Stress-Coach Dr. Sven Sebastian auswerten.

"Ein Kind kann Stress nicht so formulieren und ausdrücken, weil es nicht so versteht wie ein Erwachsener", erklärt Dr. Sebastian. "Bei Kindern kann man Stress folgendermaßen einschätzen: Werte um 5 Mikrosiemens zeigen eine Entspannungsphase an, Werte bis zu 30 Mikrosiemens kennzeichnen eine Aktivierungsphase und Werte über 30 zeigen eine Stressphase an."

Test: Überfordern Sie Ihr Kind?
Testen Sie Ihre Erziehungsmethoden
Test: Überfordern Sie Ihr Kind?  
Erkennen Sie die Symptome
Wenn der Schulstress zu viel für Kinder ist
Erkennen Sie die Symptome  
Test: Ist Ihr Kind Burnout gefährdet?
Kinder unter hohem Leistungsdruck
Test: Ist Ihr Kind Burnout gefährdet?  
Glucke oder entspannte Mutter?
Testen Sie, welcher Mama-Typ Sie sind!
Glucke oder entspannte Mutter?  

Wir starten unseren Test mit Lara. Kaum in der Schule angekommen, schießen die Werte der 10-Jährigen auf mehr als 40 Mikrosiemens - ein hoher Wert. Und auch bei Karim (5) und Louisa (13) sieht es nicht besser aus - ganz im Gegenteil. Der Stresspegel des kleinen Karims, der noch in die Vorschule geht, liegt bei 27. Die 13-jährige Louisa erreicht mit 40 Mikrosiemens einen Wert, den sonst nur gestresste Manager haben. "Das ist so wie, als würden Sie Ihr Auto permanent auf 220 km/h fahren ohne zu bremsen mal. Wer so arbeitet, bricht am Abend zusammen“, gibt Dr. Sebastian zu bedenken.

„Schulstress kann genauso krank machen wie Arbeitsstress bei Erwachsenen, das ist das gleiche Prinzip und die Auswirkungen sind identisc“, so der Stress-Coach. Ermüdung und Schlaflosigkeit sind die Folgen. Eltern sollten daher darauf achten, ihren Kindern auch Pausen zu gönnen, sie zum Spielen zu animieren und ihre Anforderungen an die Kleinen herunterzuschrauben. Eine Pause nach der Schule und ein entspanntes Nachmittagsprogramm helfen aus der Stressfalle. Denn weniger ist oft mehr.

Meinen Leuten bei wer-kennt-wen.de empfehlen