Schuldenfallen: Von Jobverlust bis Scheidung
28.02.12
Schuldnerberater wie Peter Zwegat versuchen, die Schulden in den Griff zu bekommen. Mit einem Haushaltsplan werden Einnahmen und Ausgaben gegenüber gestellt.Aufgepasst bei Geldfragen
Mehr als 6,4 Millionen Deutsche haben mit Schulden zu kämpfen. Alarmierend: Mehr als ein Viertel der Verschuldeten ist laut Wirtschaftsauskunft 'Creditreform' jünger als 30.
Und es sind nicht nur ein paar Euro, um die es da geht. Wer in den Roten Zahlen steckt, der hat im Bundesdurchschnitt gleich zirka 34.000 Euro Schulden. Ein satter Batzen. Wir decken die größten Schuldenfallen auf - und zeigen Wege aus der persönlichen Finanzkrise.
Schuldenfalle 1: Der Jobverlust.
Häufig der Hauptgrund für Schulden. Selbst bei Zahlung der Arbeitslosenversicherung brechen Betroffenen bis zu 40 Prozent des Einkommens weg. Die laufenden Kosten aber bleiben bestehen.
Empfehlung: Legen Sie sich ein Geldpolster an, wenn die finanziellen Möglichkeiten vorhanden sind. So sind Sie für den Jobverlust gerüstet. Außerdem gilt: Mit aller Kraft neue Arbeit suchen und nicht in der Wohnung herumlungern. Außerdem: Kosten minimieren. Brauchen Sie wirklich ein Auto? Gibt es einen günstigeren Handy-Vertrag?
Schuldenfalle 2: Scheidung/Trennung
Wenn eine Beziehung in die Brüche geht, fliegen oft die Fetzen. So ein Rosenkrieg kann teuer werden: Durch eine Auszug entstehen Kosten - durch die Hilfe von Rechtsanwälten ebenfalls.
Empfehlung: Gemeinsame Konten mit dem Ex-Partner am besten sofort stilllegen. Als Frau nie auf Unterhalt verzichten, zur Not erst mal das Jugendamt um Vorschuss bitten. Väter sollten Unterhalt vorrangig zahlen, weil sonst verschärfte Pfändung droht. Und: Vergessen Sie trotz persönlicher Krise das Wohl der Kinder nicht.
Und es sind nicht nur ein paar Euro, um die es da geht. Wer in den Roten Zahlen steckt, der hat im Bundesdurchschnitt gleich zirka 34.000 Euro Schulden. Ein satter Batzen. Wir decken die größten Schuldenfallen auf - und zeigen Wege aus der persönlichen Finanzkrise.
Schuldenfalle 1: Der Jobverlust.
Häufig der Hauptgrund für Schulden. Selbst bei Zahlung der Arbeitslosenversicherung brechen Betroffenen bis zu 40 Prozent des Einkommens weg. Die laufenden Kosten aber bleiben bestehen.
Empfehlung: Legen Sie sich ein Geldpolster an, wenn die finanziellen Möglichkeiten vorhanden sind. So sind Sie für den Jobverlust gerüstet. Außerdem gilt: Mit aller Kraft neue Arbeit suchen und nicht in der Wohnung herumlungern. Außerdem: Kosten minimieren. Brauchen Sie wirklich ein Auto? Gibt es einen günstigeren Handy-Vertrag?
Schuldenfalle 2: Scheidung/Trennung
Wenn eine Beziehung in die Brüche geht, fliegen oft die Fetzen. So ein Rosenkrieg kann teuer werden: Durch eine Auszug entstehen Kosten - durch die Hilfe von Rechtsanwälten ebenfalls.
Empfehlung: Gemeinsame Konten mit dem Ex-Partner am besten sofort stilllegen. Als Frau nie auf Unterhalt verzichten, zur Not erst mal das Jugendamt um Vorschuss bitten. Väter sollten Unterhalt vorrangig zahlen, weil sonst verschärfte Pfändung droht. Und: Vergessen Sie trotz persönlicher Krise das Wohl der Kinder nicht.
Auf Dispo-Kredit achten
Schuldenfalle 3: Dispo-KreditWer sein Konto überzieht, muss mit hohen Dispokosten rechnen. 13 Prozent für einen Dispo-Kredit sind keine Seltenheit. Wer den individuellen Disporahmen übersteigt, kann sogar mit bis zu 20 Prozent belastet werden.
Empfehlung: Wenn irgendwie möglich, den Dispo nur kurz und in geringem Ausmaß nutzen. Noch besser: Den Kredit in einen günstigeren Ratenkredit umwandeln. Eine solche Maßnahme sollten Sie mit Ihrem Bankberater besprechen. Außerdem sinnvoll: Das Dispolimit begrenzen lassen.
Schuldenfalle 4: Immobilien-Finanzierung
Auch, wenn die Schulden für Bau-Kredite derzeit recht niedrig sind und entsprechend überall beworben werden - Kredit- und Nebenkosten werden unterschätzt, die eigene Finanzkraft wird meist überschätzt! Oft ist eine Nachfinanzierung nötig, damit steigt jedoch die Belastung und der Schuldenberg wächst schneller.
Empfehlung: Zur Sicherheit sollten Sie Ihren Finanzierungsplan vorher mit der Verbraucherzentrale oder einem kompetenten Partner durchspielen. Außerdem mindestens 25 Prozent Eigenkapital mitbringen. Mehrere Baugeldangebote vergleichen, öffentliche Förderung prüfen. Und: Überschätzen Sie die Eigenleistung auf keinen Fall.














