Linkin Park: Darum lieben die US-Rocker "Schpargel"
31.08.10

Linkin Park: "Leben in L.A. hilft gegen Paparazzi"
Na endlich! Nach drei Jahren Pause ist es soweit: Die kalifornischen US-Rocker Linkin Park veröffentlichen am 10. September ihr viertes Studioalbum “A Thousand Suns”. Ihr neues Werk löst momentan heftige Diskussionen aus, denn die erste Single “The Catalyst” klingt völlig anders als alles, was die Jungs bislang so von sich gegeben haben. Ebenso soll das neue Album klingen... Und genau das spaltet momentan die komplette Fangemeinde. Kaum ein Album wird derzeit mit mehr Spannung erwartet. Nachdem wir bereits reinhören durften, können wir versprechen: ja, es ist ein völlig neuer, gewagter, aber hörenswerter musikalischer Schritt! Das macht natürlich neugierig - daher haben wir die bestens gelaunten Linkin-Parker Mike Shinoda und David “Phoenix” Farrell getroffen und zu ihrem Stilwechsel, Paparazzi - und dem Inhalt ihres eigenen iPods befragt!
Von Nicole Feybert
Hi Mike und David, schön euch zu treffen! Erst einmal Glückwunsch zum neuen Album! Es unterscheidet sich im Stil ja sehr von den Vorgängern. Ist so ein Stilwechsel nicht sehr riskant?
David: Das waren ganz sicher unsere Bedenken. Dieses Album ist ein Versuch, den kreativen Prozess zu erweitern und Dinge ins Studio zu bringen, die man vorher so nie ausprobiert und nie gehört hat. Das war das Ausschlaggebende und Aufregende dabei. Alle Alben sind ja Momentaufnahmen, aber das heißt nicht, dass wir sie nicht mehr gut finden, alles war ja frisch und neu bei der Aufnahme.
Wenn man aber immer nur das Gleiche macht und sich immer nur auf dem gleichen Weg aufhält, verliert sich genau das. Es wird immer weniger aufregend und ... ja, langweilig.
Von Nicole Feybert
Hi Mike und David, schön euch zu treffen! Erst einmal Glückwunsch zum neuen Album! Es unterscheidet sich im Stil ja sehr von den Vorgängern. Ist so ein Stilwechsel nicht sehr riskant?
David: Das waren ganz sicher unsere Bedenken. Dieses Album ist ein Versuch, den kreativen Prozess zu erweitern und Dinge ins Studio zu bringen, die man vorher so nie ausprobiert und nie gehört hat. Das war das Ausschlaggebende und Aufregende dabei. Alle Alben sind ja Momentaufnahmen, aber das heißt nicht, dass wir sie nicht mehr gut finden, alles war ja frisch und neu bei der Aufnahme.
Wenn man aber immer nur das Gleiche macht und sich immer nur auf dem gleichen Weg aufhält, verliert sich genau das. Es wird immer weniger aufregend und ... ja, langweilig.

"Mit Paul McCartney geht man nicht spontan auf die Bühne!"
Ihr habt eine riesige Fangemeinde - aber wie ist es umgekehrt, welche Musik würden wir denn auf euren iPods so finden?Mike: Wir hören uns eine Mengeunterschiedlicher Sachen an. Wenn du auf meinem iPod “play” drückst, hörst du ungefähr fünf Tage lang Songs, ohne dass sich ein einziger wiederholt.
Und welche Songs sind das?
Mike: Was ich im Moment höre, ist eine Menge Musik der 60's und 70's. The Who, Beatles, Jimi Hendrix. Das ist sicher nicht das Erste, was den Leuten in den Sinn kommt, wenn sie Linkin Park hören...aber in zehn Jahren denkt man vielleicht auch nicht an nur einen bestimmten Stil, wenn die Sprache auf “Linkin Park” kommt. Das hoffe ich jedenfalls!
Apropos Beatles: Ihr habt ja tatsächlich mit Sir Paul McCartney bei den Grammys zusammen gesungen... Das sah irgendwie spontan aus, war es aber nicht, schätze ich...?
Mike: Oooh nein, das war alles sehr geplant. Mit einem Paul McCartney geht man nicht so spontan mal auf die Bühne (lacht) ...Es war eine Ehre für uns. Mann, das war so großartig...
David (grinst): Na, ehrlich gesagt, war das etwas beängstigend. Besonders für mich, ich war ein nervöses Wrack, als ich ihn traf. Du weißt nicht, wie er so drauf ist, wie es laufen wird, ich wusste nur, wir performen einen Song mit ihm. Und der Typ ist Paul McCartney!!! (lacht) Wir fingen an, “Yesterday” zu proben, und es gab einen Moment, in dem ich Angst hatte, aus der Band zu fliegen weil es ihm nicht gefallen könnte. In meinem Kopf war nur noch “Oh boy! Wer weiß wie ER das gerade hört... spielst du deinen Part gut genug... und wenn du jetzt rausgeschmissen wirst - von Paul McCartney - was machst du dann bloß”. Aber er war ein richtig netter Kerl, machte mir Komplimente fürs Spielen, einer meiner allergrößten Momente.
Was macht denn einen richtig guten Song für euch aus?
Mike: Wenn mich ein Song herausfordert. Das heißt nicht, dass es kompliziert sein muss, sondern wie in einem guten Film. Ich will als Zuschauer - und in der Musik als Zuhörer - ernst genommen werden.
David: Du kannst mit Musik auf einfache Weise kommunizieren, es ist fast so, als ob man ein Erlebnis mit jemandem teilen kann. Egal ob Klassik, Pop, Rock, man versteht beim Hören die Person, die es geschrieben hat. Jede Musik, die Emotionen transportiert, ist für mich gut.
Mike (unterbricht): ok, stopp, Moment. Ich tausche meine Antwort mit seiner!








