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'Dallas'-Star Larry Hagman ist tot

26.11.12 09:16
Er starb im Kreise seiner Familie
Foto: splashnews.com

Er starb im Kreise seiner Familie

Larry Hagman, der mit der Fernsehserie 'Dallas' vor drei Jahrzehnten weltweit zum Star wurde, ist im Alter von 81 Jahren an den Folgen seines Krebsleidens gestorben. Das berichtet die 'Dallas Morning News'. Er starb im Kreise seiner Familie in einem Krankenhaus in Dallas - nur 50 Kilometer von seinem Geburtsort Fort Worth entfernt.

Fast bis zuletzt hatte er gedreht. "Larry war zurück in seinem geliebten Dallas, wo er wieder die Kultrolle spielte, die er am meisten liebte", zitiert die Zeitung die Familie. "Larrys Familie und enge Freunde haben mit ihm das Erntedankfest in Dallas verbracht. Als er ging, war er von seinen Lieben umgeben. Es war ein friedlicher Abschied, genau wie er es sich gewünscht hatte."

59 Jahre lang war der 'Dallas'-Star mit der Schwedin Maj Axelsson verheiratet. Beide haben eine Tochter, einen Sohn und fünf Enkeltöchter. "Er war ein Verführer des Lebens und brachte Freude zu jedem, den er kannte", sagte seine Filmfrau Linda Grey der 'New York Times'. "Ich werde ihn unglaublich vermissen. Er war ein Original und hat das Leben voll ausgekostet."


Foto: Imago Entertainment
'Dallas'-Star Larry Hagman hat Krebs
Trotz Schockdiagnose zuversichtlich
'Dallas'-Star Larry Hagman hat Krebs  

Hagman hatte im vergangenen Jahr mitgeteilt, dass er Krebs hat. Dennoch spielte er in der neuen Serie 'Dallas' wieder die gleiche Rolle wie zuletzt zwei Jahrzehnte zuvor. Privat war Hagman vom fiesen Ölbaron weit entfernt: Freunde schildern ihn als warmherzig und witzig. Und an Öl glaubte er auch nicht: Hagman machte Werbung für Solarenergie. Der Texaner ("ich unterstütze natürlich Obama") war zudem alles andere als ein Anhänger des Texaners George W. Bush. Er setzte sich für die Legalisierung von Marihuana ein - und nahm zuweilen selbst auch einen Joint.

Getrunken hat der Schauspieler, der 1995 eine neue Leber bekam, allerdings lange nicht mehr: "Ein einziger Drink wäre mein Tod. Ich würde mich innerhalb weniger Minuten in meine Bestandteile auflösen", hatte er noch im Juni der 'Bild'-Zeitung gesagt.

(Fotos: Splashnews / WENN)