Formel 1: Nico Rosberg hofft auf ein besseres Verhältnis zu Lewis Hamilton

Der Zweikampf zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton hat in den letzten vier Jahren die Formel 1 geprägt. Dreimal hatte der Brite die Nase vorn, in diesem Jahr wurde Rosberg erst- und auch letztmalig Weltmeister.

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Rosberg hofft auf Normalisierung des Verhältnisses zu Hamilton

Sie seien beste Freunde gewesen, erinnerte sich Rosberg in einem Interview mit der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' an die gemeinsame Teenager-Rennzeit. Im knallharten Duell um den WM-Titel in den vergangenen Jahren blieb davon nicht mehr viel übrig. "Das ist so ein kompliziertes Verhältnis in ein und demselben Team, das kann man nicht mehr toppen. Es ist eher erstaunlich, dass wir uns nicht die Köppe eingeschlagen haben", staunt Rosberg noch immer. Das sei nur deshalb möglich gewesen, "weil der Grundrespekt von damals geblieben ist. Das hat uns geholfen."

Jetzt, nach seinem Rücktritt, hofft Rosberg auf eine Normalisierung des Verhältnisses. "Vielleicht kommen wir uns irgendwann wieder näher, wenn es sich durch Zufall ergibt. Das fände ich gut." Mit seinem Stallrivalen habe er auch in einem persönlichen Moment über seinen Rücktritt gesprochen, "das war cool".

Rosbergs Mission erfüllt

Von seiner Rücktrittsentscheidung nach seinem ersten Formel-1-Titel ist er weiterhin völlig überzeugt. "Meine Mission ist erfüllt", sagte Rosberg. Es fühle sich alles sehr richtig an, beteuerte der 31-Jährige und erzählte, dass ihm jüngst die britische Formel-1-Legende Sir Stirling Moss geschrieben und ihm "allerhöchsten Respekt" für seine Haltung gezollt habe. Er fühle sich "absolut" bestätigt, das Richtige getan zu haben. 

Wie es mit ihm nun weitergehen wird, ließ Rosberg weitgehend offen. Er sei sich sicher, dass er die Herausforderung im Wettkampf der Formel 1 auch woanders finden könne. "Vielleicht in der Business-Welt. Es gibt schon Ideen, aber noch nichts Spruchreifes", sagte Rosberg.