Formel 1 bei RTL: 25 Jahre TV-Partnerschaft, 21 Rennen

Florian König; Niki Lauda; Formel 1 bei RTL
Auch 2016 führt RTL-Moderator Florian König durch die Formel-1-Sendungen. An seiner Seite ist Experte Niki Lauda. © RTL Interactive

Mit seinem seit vielen Jahren bewährten Personal und großen sportlichen Erwartungen geht Formel 1-Sender RTL in eine besondere Saison. 21 Grand Prix sind im Rennkalender 2016 eingetragen – so viele wie nie zuvor. Auf der Strecke will Ferrari die Mercedes-Dominanz der vergangenen Jahre endgültig brechen – für den Spannungsfaktor eine lang ersehnte Verheißung. Aus TV-Sicht steht zudem ein bemerkenswertes Jubiläum an: Die Königsklasse des Motorsports und der Kölner Sender feiern in diesem Jahr Silberhochzeit. Seit 25 Jahren zeigt der exklusive Fernsehpartner im Free TV die Formel 1 nonstop!

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Die Formel 1-Fans weltweit dürften sich die Hände gerieben haben, als Ferrari-Pilot Sebastian Vettel im Januar in einem Zeitungs-Interview zur Attacke auf den 5. WM-Sieg blies. Ohne Wenn und Aber stellte er klar, dass der WM-Titel 2016 der Anspruch für ihn und sein Team sein müsse. Dass der Heppenheimer in einem so frühen Stadium und ohne das Feedback aus den Testfahrten so unmissverständlich seine Ambitionen formulierte, deutet auf eine außerordentliche Entwicklungsarbeit der Scuderia hin. "Ich bin schon fast das gesamte letzte Jahr in die Entwicklung des Autos eingebunden", so Vettel, "und ich denke, wir sind auf einem guten Weg."

Niki Lauda, RTL-Experte und Aufsichtsrats-Chef des Silberpfeile-Teams, macht sich deshalb auch keine Illusionen: "Dass Vettel schnell Auto fahren kann, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Dass er hungrig ist nach Erfolg und ein Team antreiben kann, darüber auch nicht. Vettel ist ein gefährlicher Gegner." Drei Mal war es dem viermaligen Weltmeister in der vergangenen Saison gelungen, den Silberpfeilen den Sieg wegzuschnappen – Achtungserfolge, aber keine wirklich ernste Konkurrenz. In dieser Saison deutet sehr viel darauf hin, dass aus dem Mercedes-Zweikampf Lewis Hamilton vs. Nico Rosberg ein Dreikampf mit Sebastian Vettel wird – optimale Aussichten für eine packende Saison!

RTL-Sportchef Manfred Loppe: "Nach den selbstbewussten Ankündigungen von Sebastian Vettel freuen wir uns auf eine lange, aufregende Saison, die ganz nach dem Geschmack der Formel 1-Fans werden dürfte. Denn wenn ein Vettel etwas verspricht, dann hält er es für gewöhnlich auch."

Christian Danner, Formel 1-Kommentator bei RTL: "Ferrari hat sich unter Ausschöpfung aller Lücken im Reglement gerade in der Aerodynamik wesentlich verbessert. Das Auto hat alle Chancen, Druck auf die Silberpfeile auszuüben, die in solchen Situationen in der Vergangenheit durchaus mal ins Straucheln geraten sind. Alles in allem befinden sich die Roten in diesem Jahr auf Augenhöhe mit Mercedes, die Chancen stehen 50:50. Es wird einen Dreikampf zwischen Hamilton, Rosberg und Vettel geben, andere Fahrer und Teams spielen im Kampf um den WM-Titel keine Rolle."

Saison 2016 mit 21 Rennen und 11 Teams

Formel 1 bei RTL
Das RTL-F1-Team posiert mit den deutschen Fahrern der Saison 2015 © RTL / Lukas Gorys

Die Eckdaten zur Saison 2016, der insgesamt 67. Saison der Formel 1-Weltmeisterschaft: Vom Auftakt am 20. März in Australien bis zum Finale in Abu Dhabi am 27. November werden insgesamt 21 Grand Prix ausgetragen – so viele wie nie zuvor. Sein Debüt im F1-Zirkus gibt Aserbaidschan, wo in Baku am 19. Juni erstmals ein Rennen ausgetragen wird. Nach einem Jahr Pause kehrt am 31. Juli auf dem Hockenheimring der Große Preis von Deutschland zurück. 11 Teams (letzte Saison: 10) sind 2016 am Start, mit dem 'Haas F1'-Team ist nach 29 Jahren Pause auch wieder ein US-amerikanisches Team dabei. Das neue 'Renault Sport F1'-Team tritt die Nachfolge des bisherigen 'Lotus F1'-Teams an.

Die exklusive Partnerschaft zwischen der Königsklasse des Motorsport und RTL feiert 2016 sein 25-jähriges Jubiläum. Schon von 1984 bis 1988 wurden die Formel 1-Läufe live und in voller Länge bei dem gerade gegründeten Privatsender übertragen. Nach einer kurzen Pause stieg RTL am 7. Juli 1991 mit dem Grand-Prix von Frankreich wieder in die Live-Übertragung ein - seither wurden ohne Unterbrechung alle 429 Rennen live und exklusiv im Free-TV übertragen. Eine Erfolgsstory, die für die rasante Entwicklung von einem Randsport zum Massenphänomen und für eine einzigartige Kontinuität im deutschen Fernsehen steht.

Erst im vergangenen Jahr hatten die Formula One World Championship Limited (FOWC) und der Kölner Privatsender einen neuen TV-Vertrag verkündet, der eine Laufzeit von zwei Jahren hat.

Nach dem vorzeitigen WM-Sieg von Mercedes-Pilot Lewis Hamilton kam die Formel 1 in der Saison 2015 auf einen Gesamtdurchschnitt von 4,20 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 24,5 Prozent). Trotz eines leichten Rückgangs gegenüber 2014 blieb die Königsklasse damit eine der stärksten Sportarten im deutschen Fernsehen. Marktanteile von oft über 30 Prozent (2015 in neun Rennen) sind ansonsten TV-übergreifend nur bei großen Fußball- oder den Box-Events bei RTL erreichbar.

Ins Jubiläumsjahr 2016 geht RTL wie gewohnt mit Moderator Florian König, Experte Niki Lauda, den beiden Kommentatoren Heiko Waßer und Christian Danner sowie Boxenreporter Kai Ebel. Unverändert bleiben auch die Regel-Sendezeiten: Am Samstag zeigt RTL eine Stunde vor dem Beginn des Qualifyings das 3. Freie Training und die Vorberichterstattung im Countdown. Die Nachberichterstattung endet 15 Minuten nach dem Ende des Qualifyings. Am Rennsonntag beginnt der Countdown eine Stunde vor dem Start, Siegerehrung und Highlights enden 30 Minuten nach der Zieldurchfahrt.

Neu ist, dass sich Schwestersender n-tv die Free-TV-Rechte für die Live-Übertragung des freien Trainings der Formel 1 gesichert hat. Damit präsentiert die Mediengruppe RTL Deutschland die Formel 1 aus einer Hand. Der Nachrichtensender der Mediengruppe zeigt 2016 immer freitags die ersten beiden Testläufe. n-tv-Sportmoderator Nico Holter präsentiert die freien Trainings aus dem Studio. Vor Ort setzt n-tv auf den langjährigen Rennsport-Experten Christian Danner. Kommentator ist Peter Reichert. Die Highlights des Formel 1-Wochenendes werden zudem in fünfminütigen Sendungen am Sonntagabend zusammengefasst.