Faulenzen im Büro: Arbeitnehmer gehen bis zu zwei Stunden täglich privaten Dingen nach

19.12.2014 | 18:50
Eine Frau schläft an ihrem Arbeitsplatz Schlafen gehört ist eine beliebte Beschäftigung vieler Arbeitnehmer während ihrer Arbeitszeit.

Arbeitgeber hat das Recht, fristlos zu kündigen

Mal ganz ehrlich: Verbringen Sie ihre gesamte Arbeitszeit damit zu arbeiten? Oder checken sie mal schnell die Facebook-Nachrichten oder schauen was es Neues im Lieblingsonline-Shop gibt – natürlich nur, wenn das Wichtigste getan ist.

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Laut einer Studie aus Schweden gehen durchschnittlich pro Tag zwei Stunden Arbeitszeit für private Dinge drauf. Besonders beliebt sind surfen im Internet, shoppen oder private Emails verschicken. Dicht gefolgt auf Platz zwei folgt "Garnichtstun" oder es werden ganz andere Dinge gemacht, die aber auch gar nichts mit der Arbeit zu tun haben. Gegen ein kleines Pläuschchen mit den Kollegen oder ein Schläfchen hat auch niemand etwas einzuwenden.

Tätigkeiten während der Arbeitszeit, die nichts mit dem Job zu tun haben, sind in vielen Firmen allerdings verboten. Grundsätzlich kann das jede Firma selbst regeln, bei Verstößen kann der Arbeitgeber sogar fristlos kündigen. Trotzdem kommt es gerade in Bürojobs immer wieder vor und sorgt auch unter Kollegen für Ärger. Grund dafür ist allerdings nicht wie oft angenommen Faulheit. Laut Experten sehen manche Mitarbeiter keinen Sinn in ihrer Arbeit, driften deshalb zu anderen Dingen ab. Gerade bei größeren Firmen haben manche auch schlicht zu wenig zu tun und beschäftigen sich dann anderweitig.

Bildquelle: deutsche presse agentur
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