Dschungelcamp 2017: Hanka Rackwitz und Fräulein Menke zoffen sich beim großen Wiedersehen

Zoff zwischen Hanka und Fräulein Menke

Hanka Rackwitz und Fräulein Menke haben sich im Dschungelcamp 2017 eigentlich gut verstanden. Doch bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Das große Wiedersehen" knallt es gewaltig zwischen den beiden. Fräulein Menke wetterte kurz nach ihrem Auszug, Hanka würde ihre Psychosen nur vortäuschen und habe sich dadurch Vorteile verschafft. Jetzt sieht Hanka Rackwitz diese Aufnahmen zum ersten Mal und fällt aus allen Wolken.

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Hanka Rackwitz: "Ich bin sehr erschrocken"

Hanka Rackwitz möchte mit Fräulein Menke nichts mehr zu tun haben und bricht das Gespräch in der Baumhausshow ab.
Hanka Rackwitz möchte mit Fräulein Menke nichts mehr zu tun haben und bricht das Gespräch in der Baumhausshow ab. © RTL / Stefan Menne

Im Dschungelcamp 2017 hatte Fräulein Menke noch viel Verständnis für Hanka und ihre Ticks gezeigt. "Sie hat sich vorher viele Privilegien herausgehandelt, wie zum Beispiel als erste das Essen zu nehmen, und ich habe das respektiert. Auch um die Ruhe im Camp zu wahren." Doch manches habe sie nachdenklich gemacht. Vor allem aber die Tatsache, dass Hanka ihr im Dschungelcamp 2017 noch zugeflüstert hat, ein Buch über die Krankheit zu schreiben, habe sie stutzig gemacht.

Doch die TV-Maklerin ist sich keiner Schuld bewusst. Wenn sie sich hätte vermarkten wollen, hätte Hanka Rackwitz ja wohl kaum geflüstert. Und weiter: "Wenn ich diese Worte höre, bin ich sehr erschrocken: "Die Fräulein Menke, die ich kennengelernt habe, erkenne ich überhaupt nicht mehr." Als die Hanka dann auch noch auf eine Reha anspricht, platzt der TV-Maklerin der Kragen. "Jetzt wird es aber ganz bitter. Ich möchte das Gespräch an dieser Stelle unterbrechen. Ich habe so viel Gutes über dich gedacht, aber das ist an der Stelle vorbei", erklärt Hanka.

Eine Psychologin erklärt Hankas Verhalten

Sind Hankas Zwangsstörungen wirklich nur eine PR-Maßnahme um ihr Buch zu verkaufen? Psychologin Dr.Katharina Ohana versucht die Zweifel an Hankas Verhalten zu erklären: "Eine Hanka, die versucht mit einer Störung zurecht zu kommen widerspricht ein bisschen unserem Bild des Menschen. Man hätte gerne einmal das Opfer, die Arme, die bedauert wird und dann einen starken Menschen, die miteinander klarkommen. Doch es gibt ganz viele Facetten dazwischen."

Dazwischen sieht sich auch Hanka selbst. Nach der Wiedersehens-Show kündigt sie an deswegen eine Therapie machen zu wollen: "Wenn ich zuhause bin, wird gleich alles in die Wege geleitet, dass ich in diese Klinik komme. Dann kommen sechs bis acht Wochen Konfrontations-Therapie. Und danach wird es mir mindestens so gut gehen, wie es mir im Dschungel ging. Ich hole mir meine Freiheit zurück", erklärt Hanka Rackwitz entschlossen.