"Die Mutter Ferraris" - Eine Ikone vor der Rückkehr

Juan Manuel Fangio, Guiseppe Farina, Alfa Romeo – Formel-1-Fans in aller Welt geht beim Klang dieser Namen das Herz auf. Der italienische Hersteller gehört zu den Ikonen der Motorsportgeschichte - er ist die Wiege der Scuderia Ferrari. Und wenn es nach dem Willen von Sergio Marchionne geht, kehrt das Weltmeister-Team von 1950 und 1951, bei dem Enzo Ferrari seine Karriere begann, zurück in die ‚Königsklasse‘.

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"Die Mutter Ferraris" - Eine Ikone vor der Rückkehr
Alfa Romeo soll nach dem Willen von Sergio Marchionne in die F1 zurückkehren. © Nick Zonna / Splash News

Ein Comeback von Alfa Romeo sei "zweifelsohne denkbar. Wie sich das bewerkstelligen lässt, müssen wir noch herausfinden, sagte der FIAT-Boss. Noch fehle der Traditionsmarke ein starker Partner, mit dem sich jenes Projekt realisieren lässt. Denn „es wäre für Alfa Romeo sehr schwierig, ohne die Unterstützung eines anderen Teams hinzuzustoßen“, so Marchionne.

Bei Alfa Romeo blickt man auf eine lange Rennsportgeschichte zurück. Bereits ein Jahr nach Firmengründung 1911 beteiligte sich der Automobilkonzern an Rennen und gewann 1925 die erste jemals ausgetragene Markenweltmeisterschaft. Nach zwei überragenden Jahren in der F1 zogen sich die Italiener 1952 auf der ‚Königsklasse‘ zurück.

Nach der Rückkehr als Motorenlieferant – unter anderem für Brabham - in den 70er Jahren ging Alfa von 1979 bis 1985 wieder mit einem Werksteam an den Start, allerdings mit mäßigem Erfolg. Mit der Übernahme von FIAT endete die F1-Geschichte der Traditionsmarke - bis jetzt. Nun will Marchionne die „Mutter der Scuderia Ferrari“ (Enzo Ferrari) wieder beleben.