China-GP: Hamilton zu stark - Vettel nutzt den Regen

Vierter Grand Prix, vierte Pole Position für Mercedes. Auch beim Großen Preis von China hat sich ein Silberpfeil-Pilot Startplatz 1 gesichert - diesmal war es Lewis Hamilton. Im Regen von Shanghai fuhr der 29-Jährige in 1:53,860 Minuten Bestzeit und darf zum dritten Mal in dieser Saison von der Pole Position das Rennen am Sonntag beginnen.

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Sebastian Vettel, Red Bull, Formel 1, China
Startplatz 3 für Sebastian Vettel im Regen von Shanghai © Getty Images, Bongarts

Nichts Neues also auf dem 1. Platz. Aber dahinter wurde das Klassement ordentlich durcheinander gewirbelt. Red Bull hat aufgeholt auf Mercedes und zudem das schlechte Wetter für sich ausgenutzt. Daniel Ricciardo überzeugte wieder einmal und sicherte sich Rang 2. Unmittelbar dahinter folgte Sebastian Vettel auf Platz 3. Der Weltmeister verlor zwar erneut das Duell gegen Teamkollege Ricciardo, war aber dennoch zufrieden: "Alles in allem war es nach dem Tag gestern ein starkes Qualifying."

Gar nicht glücklich war dagegen Nico Rosberg, der neben Vettel in der Startaufstellung steht. "Ich habe heute nichts zu lachen. Das war nix, wir waren einfach nicht schnell genug. Die Bremse war heute das Problem", sagte Rosberg. Der Mercedes-Pilot schaffte es nicht, in Q3 eine fehlerfreie Runde hinzubekommen und muss sich daher mit Position 4 begnügen. Der dritte Deutsche unter den besten Zehn war Nico Hülkenberg. Er raste mit seinem Force India auf Platz 8.

Alonso bringt Ferrari nach vorne

Ganz knapp an den Top 10 schrammte Kimi Räikkönen vorbei. Der Finne hat sich immer noch nicht mit seinem Ferrari angefreundet und musste sich mit Platz 11 zufrieden geben. Räikkönen kann sein mäßiges Abschneiden nicht auf das Auto schieben, denn was der Ferrari F14T zu leisten imstande ist, zeigte Fernando Alonso. Der Spanier stellte seinen Ferrari auf Startplatz 5 - eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den vorangegangenen Rennen.

Adrian Sutil bewegt sich mit seinem Sauber wie schon in der gesamten Saison im Niemandsland. Der 31-Jährige, eigentlich ein Regenspezialist, konnte die schlechten Bedingungen nicht für sich nutzen und wurde 14.

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