Beziehungsstress durch WhatsApp: Wenn das Smartphone zum Liebeskiller wird

20.01.2014 | 13:32

Beziehung "App"haken? WhatsApp stresst Paare

Wer hat nicht schon mal nachgeschaut, wer wann zuletzt online war? Mittlerweile nutzen Paare WhatsApp immer häufiger, um den Partner zu kontrollieren.

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Geschrieben und abgehakt? Von wegen! Kommt keine Antwort, wird aus einer kleinen Nachricht schnell großer Beziehungsstress. Vor allem junge Frauen kontrollieren den Online-Status ihres Partners, weiß die Expertin. Bleibt eine Nachricht zum Beispiel zunächst unbeantwortet, obwohl der Haken eindeutig zeigt, dass es gelesen wurde, beginnt das Gedankenkarussel: Was macht er gerade? Warum antwortet er mir nicht?

Und ist dieser Druck erst einmal da, hat die Beziehung ganz schnell einen WhatsApp-Haken. Denn Kontrollen wie diese sind keine Grundlage für eine gute Partnerschaft. Immerhin gibt es bei vielen Smartphones auch die Möglichkeit, den eigenen Online-Status zu verbergen, allerdings sieht man dann auch nicht mehr, wann der Partner online war. Deshalb eignet sich am besten ein Gespräch, um Stress vermeiden. Denn auf Schreibebene häufen sich gern Missverständnisse.

Und nicht nur das: Verbringt der Partner ständig Zeit mit dem Smartphone statt mit dem Partner, schürt auch das die Eifersucht. Die Zeit, die man mit jemandem verbringt, der ständig nur aufs Handy starrt, erscheint einem dann entwertet, weiß Psychologin Isabella Efthimiou. Man fühlt sich vernachlässigt, weil der Partner seine Aufmerksamkeit anderen zuwendet. Einzige Lösung: Klar kommunizieren, was einen stört! Der Partner muss verstehen, warum das geliebte Smartphone ein Störenfried ist. Die Psychologin schlägt vor, konkrete Situationen zu vereinbaren, in denen das Handy ein Tabu ist. Denn letztlich nimmt einem das Handy mangelnde Aufmerksamkeit nicht übel - der Partner allerdings schon.

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