Babys aus dem 3D-Drucker – süß oder makaber?

Das Baby schon vor der Geburt auf dem Arm halten

Werdende Eltern sind eine besonders zahlungswillige Klientel - geschäftstüchtige Menschen wissen das. Bei unseren Nachbarn in Holland haben findige Forscher jetzt einen 3D-Drucker für Skulpturen von ungeborenen Kindern entwickelt.

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Irrer Trend: Babys aus dem 3D-Drucker
So sieht ein ausgedrucktes Baby aus.

Pränatales Fotoshooting oder gar der Live-Stream aus dem Mutterleib - das alles könnte bald nur noch für ein müdes Gähnen reichen. Denn jetzt gibt es das Ungeborene als 3D-Modell, frisch aus dem Drucker.

"Früher gab es nur Fotos", sagt eine schwangere Frau und Kundin. "aber mit diesem 3D-Drucker sieht es ganz echt aus, man kann das Baby fühlen und anfassen."

Ein Fötus als Plastik-Püppchenfür schlappe 600 Euro – und In den USA können die Eltern sogar wählen zwischen den Hautfarben light, medium und dark. Und in Japan gibt's die Föten zusätzlich im Mini-Format - als Anhänger für Schlüssel oder Handys.

Ist das noch süß oder schon makaber? "Das wird jetzt immer häufiger nachgefragt und in 20 Jahren wird wahrscheinlich jeder sein 3D-Baby haben wollen", glaubt Hilde Tholen von der

Elternzeitschrift 'Ouders Van Nu'.

Bei werdenden Eltern spielen die Hormone eben manchmal verrückt - das Geld sitzt dann besonders locker. Doch ist das echte Baby erst mal da, wird das Püppchen vermutlich schnell in die Ecke gefeuert…

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